Dinosaurier,
Eidechsen, Schildkröten, Krokodile - sie alle gehören
in die Klasse der Reptilien. Manche von ihnen, die Saurier,
sind ausgestorben, doch die meisten dieser Arten leben immer
noch auf der Erde. Reptilien haben einige besondere Eigenschaften.
Ihre Körper sind mit Schuppen bedeckt und sie sind Kaltblüter,
was bedeutet, dass sie ihre Körpertemperatur nicht selbständig
regeln können, weshalb sie sich der Sonne aussetzen,
um sich zu wärmen. Die meisten von ihnen legen Eier zur
Fortpflanzung.
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UNTERSCHIEDLICHE
EIER
Eine der Inkonsistenzen des Amphibien-Reptil
Evolutionsszenariums ist die Struktur der jeweiligen
Eier. Amphibieneier, die sich im Wasser entwickeln,
haben eine geleeartige Struktur und eine poröse
Membran, wogegen Reptilieneier, wie die Rekonstruktion
des Eis eines Dinosauriers rechts zeigt, aufgrund
ihrer Anpassung an die Bedingungen an Land hart
und undurchdringlich sind. Damit ein Amphibium zu
einem Reptil werden kann, müssten sich dessen
Eier in perfekte Reptilieneier verwandeln, und der
kleinste Fehler in diesem Prozess würde zum
Aussterben der Art führen. |
Wenn wir uns die Herkunft dieser Tiere ansehen, finden wir
die Evolution wieder einmal in einer Sackgasse. Der Darwinismus
behauptet, dass Reptilien sich aus Amphibien entwickelt haben.
Doch bis heute gibt es keine Beweise dafür. Im Gegenteil,
Vergleiche zwischen Amphibien und Reptilien zeigen enorme
physiologische Unterschiede, und ein Wesen, das halb Reptil
und halb amphibisch wäre, hätte keine Überlebenschance.
Ein Beispiel für die extremen physiologischen Unterschiede
zwischen ihnen ist die Struktur ihrer Eier. Amphibien legen
ihre Eier im Wasser ab, die Eier sind geleeartig und weisen
eine transparente, durchlässige Oberfläche auf.
Sie sind ideal ausgelegt für eine Entwicklung im Wasser.
Reptilien jedoch legen ihre Eier an Land ab, und deren Eier
sind daher für das Überleben in dieser Umgebung
ausgelegt. Die harte Schale des Eis eines Reptils, eines amniotischen
(mit Fruchtwasser gefüllten) Eis, ist luftdurchlässig,
aber wasserundurchdringlich. So wird das für die Entwicklung
des Tieres lebensnotwendige Wasser innerhalb des Eis gehalten.
Würden Amphibieneier an Land abgelegt werden, würden
sie sofort austrocknen und dadurch würde der in ihnen
beherbergte Embryo getötet werden. Dies kann nicht erklärt
werden in Kategorien von Evolution, die doch behauptet, dass
Reptilien sich allmählich aus Amphibien entwickelt hätten.
Wenn das Leben an Land begonnen hätte, müsste das
Amphibienei sich während der Lebensspanne nur einer einzigen
Generation in ein amniotisches Ei verwandelt haben. Wie ein
solcher Prozess durch natürliche Selektion und Mutation
- die behaupteten Mechanismen der Evolution - zustande gekommen
sein soll, ist nicht erklärbar. Der Biologe Michael Denton
erläutert die Einzelheiten dieser evolutionistischen
Sackgasse:
Jedes Lehrbuch über Evolution
behauptet, Reptilien hätten sich aus Amphibien entwickelt,
doch keines von ihnen erklärt, wie denn der hauptsächliche
Unterschied in der Anpassung der Reptilien, das amniotische
Ei, allmählich durch sukzessive Akkumulation kleiner
Veränderungen zustande gekommen sein soll. Das amniotische
Ei des Reptils ist wesentlich komplexer und damit bei weitem
verschieden vom Ei des Amphibiums. Es gibt kaum zwei Eier
im gesamten Tierreich, die sich noch fundamentaler voneinander
unterscheiden... Die Herkunft des amniotischen und des amphibischen
Eis - der Übergang zum Reptil ist nur eine weitere
Unterteilung in den Hauptabteilungen der Wirbeltiere, für
die evolutionistische Szenarien niemals geliefert wurden.
Der Versuch einer Erklärung, wie zum Beispiel der Aortenbogen
eines Amphibiums sich allmählich den Anforderungen
eines Reptils und später denen eines Säugetiers
angepasst haben soll, wirft horrende Probleme auf.92
Weiterhin liefert der Fossilienbestand keinerlei Hinweis
zur Bestätigung der evolutionistischen Hypothese über
die Herkunft der Reptilien.
Robert Carroll muss dies
wohl glauben. Er schrieb in seinem Standardwerk Vertebrate
Paleontology and Evolution (Paläontologie der Wirbeltiere
und Evolution): "Die frühen Amnioten unterscheiden
sich hinreichend von allen paläozoischen Amphibien dahingehend,
dass ihre spezifischen Vorfahren nicht bestimmt werden konnten."93
In seinem neueren, 1997 veröffentlichten Buch Patterns
and Processes of Vertebrate Evolution (Formen und Prozesse
der Evolution von Wirbeltieren) gibt er zu, dass die "Herkunft
moderner Amphibien (und) der Übergang zu den frühen
Vierbeinern immer noch wenig bekannt sind", genau wie
die Herkunft vieler anderer Hauptgruppen.94
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DER SEYMOURIA FEHLER
Eine Zeitlang hatten Evolutionisten
behauptet, das Seymouria Fossil sei eine Übergangsform
zwischen Amphibien und Reptilien gewesen. Nach diesem
Szenarium war Seymouria "der primitive Vorfahr
der Reptilien". Spätere Fossilienfunde zeigten
jedoch, dass Reptilien schon mehr als 30 Millionen
Jahre vor Seymouria lebten. Im Licht dieser Erkenntnis
mussten die Evolutionisten ihre Behauptungen über
Seymouria fallen lassen. |
Auch Stephen Jay Gould erkennt diese Tatsache an:
Tatsächlich
scheint kein fossiles Amphibium Vorfahr landbewohnender
Wirbeltiere zu sein (Reptilien, Vögel und Säugetiere).95
Das wichtigste Tier, das bisher als "Vorfahr der Reptilien"
vorgestellt wurde, ist Seymouria, eine Amphibienart.
Doch die Tatsache, dass Seymouria keine Übergangsform
sein kann, wurde enthüllt durch die Entdeckung, dass
Reptilien bereits mehr als 30 Millionen Jahre auf der Erde
existierten, bevor Seymouria zum ersten Mal erschien.
Die ältesten Seymouria-Fossilien finden sich
in der untersten Perm-Schicht, die 280 Millionen jahre alt
ist. Die ältesten bekannten Reptilienarten jedoch, Hylonomus
und Paleothyris, sind aus den unteren pennsylvanischen
Schichten, womit sie zwischen 315 und 350 Millionen Jahre
alt sind.96 Nun ist es wohl - um es
vorsichtig auszudrücken - sehr unplausibel, dass die
"Vorfahren der Reptilien" viel später gelebt
haben sollen, als die ersten Reptilien selbst.
Um es kurz zu machen: Im Gegensatz zu den Behauptungen der
Evolutionisten, dass die Lebewesen sich allmählich entwickelt
haben, zeigen die wissenschaftlichen Tatsachen, dass sie plötzlich
auf der Erde erschienen und dass sie vollständig entwickelt
waren.
  
92
Michael Denton, Evolution: A Theory In Crisis, Adler und Adler,
1986, S. 218-219.
93 Robert L. Carroll, Vertebrate Paleontology
and Evolution, W. H. Freeman and Co., New York, 1988, S. 198.
94 Robert L. Carroll, Patterns and Processes
of Vertebrate Evolution, Cambridge University Press, 1997,
S. 296-97.
95 Stephen Jay Gould, "Eight (or
Fewer) Little Piggies", Natural History, Band 100, Nr.
1, Januar 1991, S. 25. (Hervorhebung wurde hinzugefügt).
96 Duane Gish, Evolution: The Fossils
Still Say No!, Institute For Creation Research, California,
1995, S. 97. |