Die Behauptung,
dass Fische die Vorfahren an Land lebender Kreaturen seien,
wird sowohl durch Beobachtungen an Anatomie und Physiologie
widerlegt als auch durch den Fossilienbestand. Wenn wir die
zwischen Wasser- und Landtieren bestehenden großen anatomischen
und physiologischen Unterschiede untersuchen, können
wir erkennen, dass diese Unterschiede nicht durch einen auf
Zufall basierenden Evolutionsprozess durch graduelle Veränderungen
entstanden sein können. Wir können die offensichtlichsten
dieser Unterschiede wie folgt auflisten:
1- Gewichtsbelastung: Der Körperbau
von Wassertieren wäre völlig ungeeignet, ihr eigenes
Gewicht an Land tragen zu können, sie benötigen
den natürlichen Auftrieb im Wasser. Die meisten Landtiere
verwenden 40 % der ihnen zugeführten Energie nur darauf,
ihre eigenen Körper umher zu tragen. Tiere die den Übergang
aus dem Wasser ans Land gemacht haben sollen, hätten
gleichzeitig neue Muskeln und ein anderes Skelett entwickeln
müssen, um den ihnen an Land abverlangten höheren
Energieaufwand bewerkstelligen zu können, und solche
strukturellen Veränderungen konnten unmöglich durch
Zufallsmutationen zustande kommen.
Das Hauptargument der Evolutionisten, sich den Quastenflosser
und ähnliche Fische als die Vorfahren der Landbewohner
vorzustellen besteht darin, dass deren Flossen Knochen enthalten.
Es wird angenommen, dass diese Flossen im Lauf der Zeit zu
den das Körpergewicht tragenden Füßen wurden.
Doch zwischen den in den Fischflossen enthaltenen Knochen
und denen in den Füßen von an Land lebenden Tieren
gibt es einen fundamentalen Unterschied: Erstere können
keine lasttragende Funktion übernehmen, denn sie sind
nicht mit der Wirbelsäule des Fisches verbunden. Die
Fuß- und Beinknochen der Landbewohner hingegen sind
direkt mit der Wirbelsäule verbunden. Daher ist die Behauptung,
Flossen hätten sich langsam zu Füßen umgewandelt,
unbegründet.
2- Temperaturhaushalt: An Land
gibt es Wärmeschwankungen, die schnell über einen
weiten Temperaturbereich auftreten können. Landbewohner
besitzen physikalische Mechanismen, die sie solchen großen
Temperaturschwankungen widerstehen lassen. Die Meerestemperatur
verändert sich jedoch nur langsam und in einem schmaleren
Temperaturbereich. Ein Organismus, dessen Körpersystem
entsprechend der mehr oder weniger konstanten Meerestemperatur
ausgelegt ist, würde sich ein schützendes System
zulegen müssen, um von den an Land herrschenden Temperaturschwankungen
keine Schäden davonzutragen. Es ist widersinnig zu behaupten,
Fische hätten ein solches System entwickelt in dem Moment,
in dem sie an Land gingen.
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Fische lassen ihre körpereigenen
Abfallstoffe direkt ins Wasser ab, doch Landtiere sind
auf Nieren angewiesen. Also erfordert das Szenario des
Übergangs aus dem Wasser ans Land die Ausbildung
von Nieren, die sich zufällig entwickelt haben müssten.
Nieren besitzen jedoch eine äußerst komplexe
Struktur und, was schwerer wiegt, sie müssen vollständig
vorhanden sein, damit sie ihre Funktion erfüllen
können. Eine nur zu 50 oder 70 oder selbst zu 90
Prozent entwickelte Niere wäre zwecklos. Da aber
die Evolutionstheorie unter anderem auf der Annahme beruht,
dass "sinnlose Organe sich zurückbilden",
so müsste eine teilentwickelte Niere schon im ersten
Evolutionsstadium wieder aus dem Körper verschwinden. |
3- Wasser: Wegen der relativen
Wasserknappheit ist es essentiell für an Land stattfindende
Stoffwechselvorgänge, dass dabei mit Wasser äußerst
ökonomisch umgegangen wird. Die Haut muss beispielsweise
eine gewisse Wassermenge verdunsten lassen können ohne
dass dies zu exzessivem Wasserverlust führen darf. Dies
ist der Grund, warum Landbewohner Durst empfinden, etwas das
Meeresbewohnern fremd ist. Daher ist die Haut von Meeresbewohnern
für einen nicht wasserhaltigen Lebensraum ungeeignet.
METAMORPHOSE
Frösche schlüpfen im Wasser aus ihren Eiern,
leben eine Weile im Wasser und gehen in einem
"Metamorphose" genannten Prozess schließlich
an Land, um dort weiter zu leben. Manche
Menschen glauben, dies sei ein Beweis für
Evolution, doch haben beide Lebenszustände
nichts miteinander zu tun.
Der einzige von der Evolutionstheorie vorgeschlagene
Innovationsmechanismus ist
Mutation. Die Metamorphose kommt jedoch
nicht wie die Mutation zufällig zustande, sondern
der Gestaltwechsel ist im genetischen Code
des Frosches festgelegt. Vom ersten
Lebensmoment des Frosches an ist also bereits
festgelegt, dass er einmal einen Körper haben
wird, der ihm gestattet, an Land zu leben.
Forschungen der vergangenen Jahre haben
gezeigt, dass die Metamorphose ein komplexer
Vorgang ist, der durch verschiedene Gene
gesteuert wird. Allein der Verlust des
Schwanzes während des Prozesses zum Beispiel,
wird, wie das Science NewsMagazin schreibt,
von mehr als einem Dutzend Genen gesteuert.
( Science News, 17. Juli, 1999, Seite 43).
Die Behauptung der Evolutionisten vom Übergang
aus dem Wasser an Land besagt, dass
Fische, mit einem genetischen Code, der völlig
auf das Leben im Wasser programmiert ist, sich
durch zufällige Mutationen in Landtiere verwandeln.
Doch die Metamorphose spricht eher
gegen die Evolution, anstatt sie zu bestätigen,
denn der kleinste Fehler in der Metamorphose
bedeutet die Verkrüppelung oder den Tod der
Kreatur. Es ist unabdingbar, dass die
Metamorphose fehlerlos abläuft. Ein solch komplizierter
Prozess, der keinen Spielraum für den
kleinsten Fehler erlaubt, kann sich unmöglich
durch zufällige Mutationen herausgebildet
haben, wie die Evolutionstheorie behauptet.
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4- Nieren: Die Organismen von
Meeresbewohnern scheiden Abfallstoffe, besonders Ammoniak,
mit Hilfe des Instrumentariums aus, dass ihnen aufgrund ihrer
Wasserumgebung zur Verfügung steht: Bei Süßwasserfischen
geschieht die Absonderung von stickstoffhaltigen Körperabfällen
einschließlich großer Mengen Ammoniaks durch Diffusion
durch die Kiemen. Die Niere dient in der Hauptsache zur Regulierung
des Auftriebs und weniger zur Verdauung. Bei Salzwasserfischen
gibt es zwei verschiedene Ausscheidungssysteme: Haie und Rochen
können einen hohen Harnstoffanteil im Blut haben. Das
Blut eines Hais kann 2,5 % Urinanteil aufweisen, im Gegensatz
zu den 0,01-0,03 % bei anderen Wirbeltieren. Das zweite System
bei Fischen ist völlig anders. Sie scheiden permanent
Wasser aus doch sie ersetzen es sofort, indem sie Meerwasser
trinken und es entsalzen.
Beide Ausscheidungssysteme unterscheiden sich erheblich
von denen der an Land lebenden Wirbeltiere. Damit also der
Übergang vom Wasser aufs Land stattgefunden haben kann,
hätten Lebewesen ohne Nieren diese sofort entwickeln
müssen.
5- Atmungssystem: Fische "atmen",
indem sie den Sauerstoff aufnehmen, der in dem ihre Kiemen
durchströmenden Wasser gelöst ist. Außerhalb
des Wassers können sie nur wenige Minuten überleben.
Um an Land überleben zu können, hätten sie
sich plötzlich ein perfekt funktionierendes Lungensystem
aneignen müssen.
Es ist praktisch unmöglich, dass all diese dramatischen
physiologischen Veränderungen durch Zufall zur selben
Zeit im selben Organismus stattgefunden haben können.
  
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