Die einzigartige Anatomie der Meeressäuger

Um uns die Unmöglichkeit des evolutionistischen Szenarios der Meeressäuger zu veranschaulichen, lassen Sie uns kurz einige weitere einzigartige Eigenschaften dieser Tiere untersuchen. Wenn man die Anpassungen bedenkt, denen sich ein landbewohnendes Säugetier unterziehen müsste, um sich in einen Meeressäuger zu verwandeln, scheint selbst das Wort "unmöglich" inadäquat zu sein. Wenn während einer solchen Umformung auch nur eine der Übergangsformen nicht auftreten würde, könnte die Kreatur nicht überleben, was dem gesamten Prozess ein Ende setzen würde. Die Anpassungen, denen ein Landsäuger sich beim Übergang ins Wasser unterziehen müsste, wären die folgenden:

1- Wasserspeicherung: Im Gegensatz zu anderen Meeresbewohnern können Meeressäuger kein Salzwasser verwerten. Zum Überleben brauchen sie Süßwasser. Auch wenn wir nur begrenzte Kenntnisse über den Süßwasserhaushalt der Meeressäuger haben, scheint es so zu sein, dass sie sich von Organismen ernähren, die im Vergleich zum Meerwasser einen relativ geringen Salzgehalt haben, etwa ein Drittel von dem des Meerwassers. Daher ist Speicherung von Wasser für Meeressäuger lebenswichtig. Sie verfügen über ein Wasserspeicherungssystem ähnlich dem der Kamele. Genau wie Kamele schwitzen die Meeressäuger nicht. Ihre Nieren produzieren hochkonzentrierten Urin, was es dem Tier ermöglicht, Wasser zu sparen. So wird der Wasserverlust auf ein Minimum gesenkt. Das für die Wasserspeicherung ausgelegte Design ist in den kleinsten Details erkennbar. Zum Beispiel ernährt die Walmutter ihr Baby mit einer konzentrierten Milch, die schon einem Weichkäse gleicht. Die Milch enthält zehnmal mehr Fett als menschliche Muttermilch. Es gibt eine Reihe chemischer Gründe, warum diese Milch so fettreich ist. Wenn der Jungwal dieses Fett verdaut, wird Wasser freigesetzt. Auf diese Weise kann die Mutter bei minimalem eigenem Wasserverlust den Wasserbedarf des Jungtieres decken.

2- Sicht und Kommunikation: Die Augen von Delphinen und Walen ermöglichen den Tieren sowohl über als auch unter der Wasseroberfläche eine perfekte Sicht, also in zwei ganz verschiedenen Umgebungen. Die meisten Lebewesen, einschließlich des Menschen, haben außerhalb ihrer natürlichen Umgebung nur eine stark eingeschränkte Sehfähigkeit.

Die Augen aller Säugetiere sind erstaunlich komplexe anatomische Strukturen. An Land gibt es für das Auge etliche potentielle Gefahren. Darum verfügen die Augen von Landsäugern über Augenlider, mit denen die Augen geschützt werden können. Im Meer gehen die größten Bedrohungen für das Auge vom hohen Salzgehalt des Wassers, vom Wasserdruck und von starken Strömungen aus. Damit die Augen der Strömung nicht frontal ausgesetzt sind, befinden sie sich bei Meeressäugern an den Seiten des Kopfes. Zusätzlich werden die Augen von einer harten, durchsichtigen Hornschicht vor dem in großer Tiefe herrschenden hohen Wasserdruck geschützt. Die Augen der Meeressäuger sind so lichtempfindlich, dass sie auch in großen Tiefen, in denen nur noch extrem wenig Licht vorhanden ist, ausreichend sehen können. Die sich hinter der kreisförmigen Retina befindlichen Sehzellen bestehen überwiegend aus lichtempfindlichen Zellen, während die für das Farben- und Formensehen zuständigen Sehzellen in der Minderheit sind. Darüber hinaus enthalten die Augen der Wale eine Phosphorschicht, die ebenfalls einer besonders guten Sicht in der Dunkelheit dient.

Trotzdem ist die Sehfähigkeit nicht die wichtigste Art der Wahrnehmung bei den Meeressäugern. Sie benutzen das Gehör in viel größerem Maß, als dies typischerweise bei Landsäugern der Fall ist. Damit der Gesichtssinn funktionieren kann, muss Licht vorhanden sein, das Gehör arbeitet davon unabhängig. Viele Wale und Delphine jagen in Tiefen bei völliger Dunkelheit mit Hilfe eines ihnen eigenen Sonarsystems. Insbesondere Zahnwale "sehen" mit Hilfe von Schallwellen. Analog zu Lichtwellen, die vom Gesichtssinn verarbeitet werden, werden die Schallwellen gebündelt, als Elektroimpulse zum Gehirn gesendet und dort analysiert und interpretiert. So erhält der Wal präzise Informationen über Form, Größe, Geschwindigkeit und Position eines Objekts, das sich in seiner Nähe befindet. Dieses Sonarsystem ist äußerst empfindlich, ein Delphin kann zum Beispiel einen Menschen ins Wasser springen hören. Auch zur Navigation und Kommunikation werden Schallwellen verwendet. So können zwei Wale miteinander kommunizieren, die sich hunderte Kilometer voneinander entfernt befinden.

Die Frage, wie diese Tiere die Töne produzieren, die ihnen zur Navigation und Kommunikation dienen, ist immer noch weitgehend unbeantwortet. So weit wir bis heute wissen, verdient eine bestimmte Eigenschaft des Delphinkörpers besondere Aufmerksamkeit: Der Schädel ist komplett schallisoliert, eine Maßnahme, die das Gehirn vor einem permanenten Lärmbombardement schützt.

Gehen wir nun folgender Frage nach: Ist es möglich, dass all diese erstaunlichen Eigenschaften der Meeressäuger entstanden sind durch natürliche Selektion und Mutation? Welche Mutation könnte dem Delphinkörper ein Sonarsystem gegeben haben und ein schallisoliertes Gehirn? Welche Art Mutation soll seinen Augen die Fähigkeit gegeben haben, in der Dunkelheit des Wassers zu sehen? Was für eine Mutation könnte zu dem äußerst ökonomischen Süßwasserhaushalt geführt haben.

Die Fragen nehmen kein Ende, und die Evolutionstheorie beantwortet keine einzige davon. Stattdessen tischt sie uns eine unglaubliche Geschichte auf. Denken wir nur an all die Zufälle, deren diese Geschichte notwendigerweise im Fall der Meeressäuger bedarf. Zu allererst existieren Fische im Wasser, einfach so. Als nächstes schaffen sie durch puren Zufall den Übergang aufs Land. Anschließend entwickeln sie sich zu Reptilien und Säugetieren, wiederum allein durch Zufall; und endlich passiert es einfach so, dass einige dieser Kreaturen wieder ins Wasser zurückkehren, wo sie zufällig all die Eigenschaften erwerben, die notwendig sind, um darin zu überleben.

Kann die Evolutionstheorie auch nur die Realität eines einzigen dieser Stadien beweisen? Ganz sicher nicht. Sie ist weit davon entfernt, die Behauptung generell beweisen zu können, denn die Evolutionstheorie kann nicht einmal zeigen, wie auch nur ein einziger dieser verschiedenen Schritte stattgefunden haben soll.

 
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