Archäoraptor: Der Dino-Vogel Schwindel

Nachdem ihnen nicht gelungen war, in Archäopteryx das zu finden, wonach sie gesucht hatten, setzten die Advokaten der Evolutionstheorie in den 1990er Jahren ihre Hoffnungen auf andere Fossilien, und eine ganze Serie so genannter Dino-Vogel Fossilien tauchte in den Medien der Welt auf. Doch schnell wurde entdeckt, dass diese einfach Fehlinterpretationen waren oder schlimmer noch, Fälschungen.

Das erste Dino-Vogel Märchen war die Geschichte des in China ausgegrabenen "gefiederten Dinosaurier-Fossils", die 1996 mit großem Medienaufwand vorgestellt wurde. Ein Reptilienfossil namens Sinosauropteryx war gefunden worden, und einige Paläontologen, die das Fossil untersuchten, sagten, es habe im Gegensatz zu modernen Reptilien Vogelfedern gehabt. Ein Jahr später durchgeführte Untersuchungen zeigten jedoch, dass das Fossil in Wahrheit keinerlei Struktur aufwies, die einer Vogelfeder ähnelt. Ein Artikel in Science mit dem Titel "Der gefiederte Dinosaurier wird gerupft" führte aus, dass die von evolutionistischen Paläontologen für Federn gehaltenen anatomischen Besonderheiten definitiv nichts zu tun haben mit Vogelfedern:

Vor genau einem Jahr waren Paläontologen in heller Aufregung über Photos eines so genannten gefiederten Dinosauriers, die auf dem Jahrestreffen der Gesellschaft für Wirbeltierpaläontologie herumgereicht wurden. Der Sinosauropteryx aus der Yixian Formation in China brachte es auf die Titelseite der New York Times und wurde von vielen als Bestätigung dafür angesehen, dass Vögel von Sauriern abstammen. Doch auf dem diesjährigen Jahrestreffen der Wirbeltierpaläontologen in Chikago im vergangenen Monat fiel das Urteil etwas anders aus: Die fraglichen Strukturen sind keine Federn, ist sich das halbe Dutzend Paläontologen einig, die die Photos zu sehen bekommen haben. ...Larry Martin von der Universität des Staates Kansas in Lawrence hält die Strukturen für aufgescheuertes Gewebe unter der Haut, das infolgedessen nichts zu tun hat mit Vogelfedern.138

Eine noch größere Dino-Vogel Sensationshysterie brach 1999 aus. In seiner Novemberausgabe veröffentlichte National Geographic einen Artikel über ein in China ausgegrabenes Fossil, dass angeblich Eigenschaften von Vögeln und Sauriern aufwies. Christopher P. Sloan, der Autor des Artikels, ging so weit zu behaupten: "Wir können nun mit derselben Sicherheit sagen, dass Vögel Theropoden sind, wie wir sagen dass Menschen Säugetiere sind." Diese Spezies, die vor 125 Millionen Jahren gelebt haben soll, erhielt sofort den Namen Archaeoraptor liaoningensis.139

Doch das Fossil war eine Fälschung, die kunstvoll aus den Überresten von fünf verschiedenen Fossilien zusammengesetzt worden war. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, unter denen drei Paläontologen waren, bewies die Fälschung ein Jahr später mit Hilfe eines Computertomographen und war in Wahrheit das Werk eines chinesischen Evolutionisten. Der Dino-Vogel war mit Hilfe von Leim, Zement aus 88 Knochen und Steinen zusammengesetzt. Forschungen weisen darauf hin, dass Archaeoraptor liaoningensis aus dem Vorderteil des Skeletts eines Urvogels sowie aus Teilen von vier anderen Fossilien zusammengebastelt wurde.

Die Sensation des National Geographic, der perfekte "Dino-Vogel." Archaeoraptor erwies sich jedoch als als Schwindel. Auch alle anderen "Dino-Vogel" Kandidaten sind reine Spekulation.

Das Interessante daran ist, dass National Geographic einen Schwerpunktartikel über eine so grobe Fälschung brachte und diese Fälschung als Basis für die Behauptung benutzte, dass die Szenarien der Vogelevolution sich nun bestätigt hätten, ohne dass in dem Artikel der leiseste Zweifel daran geäußert wurde. Dr. Storrs Olson, Leiter des berühmten Nationalen Museums für Naturgeschichte des Smithsonian Instituts in den USA sagte später, er habe das National Geographic zuvor gewarnt, dass Fossil sei eine Fälschung, doch das Management des Magazins habe ihn völlig ignoriert. Olson zufolge "hat das National Geographic inzwischen das allerniedrigste Niveau erreicht, indem es einen substanzlosen, sensationslüsternen Boulevardjournalismus betreibt."140

In einem Brief an Peter Raven von National Geographic beschreibt Olson sehr detailliert die wahre Geschichte der Hysterie über den "gefiederten Dinosaurier" seitdem sie in einem vorangegangenen Artikel des National Geographic aus dem Jahr 1998 zum ersten Mal erschienen war:

Vor der Veröffentlichung des Beitrags "Dinosauriern wachsen Flügel" in der Juli-Ausgabe 1998 des National Geographic lud mich Lou Mazzatenta, der Photograph für Sloan's Artikel in die Redaktion ein, um mich die Photos der chinesischen Fossilien anschauen zu lassen und meine Meinung über den Tenor des beabsichtigen Artikels zu hören. Ich wies damals darauf hin, dass es von dem zur Veröffentlichung vorgesehenen Standpunkt des National Geographic erheblich abweichende Meinungen gebe, die breite Unterstützung fänden, doch später wurde mir klar, dass das National Geographic an nichts anderem interessiert war, als an der vorherrschenden dogmatischen Ansicht, dass sich Vögel aus Sauriern entwickelt hätten.

Sloan's Artikel hebt die Voreingenommenheit auf ein ganz neues Niveau, er besteht zum großen Teil aus nicht verifizierbaren oder undokumentierten Informationen, die die Neuigkeit eigentlich erst erzeugen, anstatt über sie zu berichten. Seine gewagte Behauptung, "Wir können nun mit derselben Sicherheit sagen, dass Vögel Theropoden sind, wie wir sagen, dass Menschen Säugetiere sind", versucht noch nicht einmal den Eindruck zu erwecken, als handele es sich um die Ansicht eines bestimmten Wissenschaftlers oder einer Gruppe von Wissenschaftlern, sie ist praktisch nichts als die Privatpropaganda eines Redakteurs. Diese melodramatische Behauptung war bereits zuvor durch embryologische und vergleichende morphologische Studien widerlegt worden, die selbstverständlich nicht erwähnt werden.

Wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass keine der in Sloan's Artikel abgebildeten Strukturen, die Federn darstellen sollen, auch nachgewiesenermaßen Federn sind. Zu behaupten, sie seien es, ist wenig mehr als Wunschdenken, das als Tatsache präsentiert wird. Die Erklärung auf Seite 103, dass "hohle, haarähnliche Strukturen diese Protofedern charakterisieren" würden, ist Unsinn, da Protofedern nur als theoretisches Konstrukt existieren, so dass deren interne Struktur völlig hypothetisch ist.

Die Sensationsmache über gefiederte Dinosaurier in der Ausstellung, die kürzlich in der National Geographic Society gezeigt wurde, ist noch haltloserer Natur, sie stellt die völlig aus den Fingern gesogene Behauptung auf, es gebe stichhaltige Beweise, dass eine Vielzahl fleischfressender Saurier ein Federkleid gehabt hätte. Ein Modell des Sauriers Deinonychus und Abbildungen eines Baby-Tyrannosaurus Rex werden mit Federn bedeckt gezeigt, das alles ist reine Phantasie und hat außerhalb von Science Fiction nichts zu suchen.

Mit freundlichen Grüssen
Storrs L. Olson
Nationales Museum für Naturgeschichte
Smithsonian Institut 141

Dieser Fall zeigt zwei wichtige Tatsachen. Erstens, es gibt Menschen, die keinerlei Bedenken haben, zum Mittel der Fälschung zu greifen, um die Evolutionstheorie zu beweisen. Zweitens, einige höchst respektierte populärwissenschaftliche Magazine, deren Mission es ist, den Menschen die Evolutionstheorie aufzuzwingen, sehen kein Problem darin, bewusst alle Fakten zu missachten, die ihnen unbequem sind oder alternative Interpretationen zulassen. So sind diese Magazine zu Propagandawerkzeugen der Evolutionstheorie geworden. Sie nehmen nicht wissenschaftlich Stellung, sondern dogmatisch, und sie kompromittieren ganz bewusst die Wissenschaft, um die Evolutionstheorie zu verteidigen, der sie dermaßen verfallen sind.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass es keinerlei Beweis gibt für die These, Vögel hätten sich aus Dinosauriern entwickelt. Wegen dieses Mangels an Beweisen werden entweder gefälschte "Beweise" produziert oder Fakten werden uminterpretiert. Es gibt in Wahrheit noch nicht einmal einen Beweis dafür, dass sich Vögel überhaupt aus anderen Lebewesen entwickelt haben. Dagegen zeigen alle bisherigen Entdeckungen, dass Vögel im Vollbesitz aller ihrer charakteristischen Körpermerkmale auf der Erde erschienen sind.

NEUE BEWEISE: STUDIE AN STRAUSSEN WIDERLEGT

DIE DINO-VOGEL GESCHICHTE

Den letzten Schlag erhielt die "Vögel entwickelten sich aus Dinosauriern" Theorie durch eine Studie an Straussen-Embryonen.


Dr. Feduccia: Seine neue Studie beerdigt den 'Dino-Vogel" Mythos
Dr. Alan Feduccia und Dr. Julie Nowicki von der Universität von North Carolina auf dem Chapel Hill untersuchten eine Serie von Strausseneiern und kamen einmal mehr zu dem Schluss, es könne zwischen Vögeln und Dinosauriern keine evolutionäre Verbindung geben. EurekAlert, ein Wissenschaftsportal der American Association for the The Advancement of Science (AAAS), berichtet folgendes:

Dr. Alan Feduccia und Dr. Julie Nowicki von der Universität von North Carolina auf dem Chapel Hill öffneten eine Serie lebender Strausseneier in verschiedenen Entwicklungsstadien und glauben, nunmehr den Beweis gefunden zu haben, dass Vögel nicht von Dinosauriern abstammen können…

"Wer oder was auch immer der Vorfahr der Vögel gewesen ist muss fünf Finger gehabt haben, nicht die dreifingerige Hand der Theropod Dinosaurier," sagte Feduccia… "Wissenschaftler stimmen darin überein, dass Dinosaurier "Hände" mit den Fingergliedern eins, zwei und drei entwickelt haben… Unsere Studien der Straussen-Embryonen haben jedoch endgültig ergeben, dass Vögel nur die Finger zwei, drei und vier entwickeln, die dem menschlichen Zeige-, Mittel- und Ringfinger entsprechen, und wir haben Photos, die das beweisen," so Alan Feduccia, Professor und ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Biologie an der Universität von North Carolina. "Das schafft ein neues Problem für die, die darauf bestehen, dass Dinosaurier die Vorfahren moderner Vögel seien. Wie kann eine Vogelhand mit den Fingern zwei, drei und vier sich aus einer Dinosaurier-Hand entwickeln, die nur die Finger eins, zwei und drei hat? Das ist nahezu unmöglich." 1

In demselben Bericht gibt Dr. Feduccia auch einige Kommentare zu der Nichtigkeit und Oberflächlichkeit der "Vögel entwickelten sich aus Dinosauriern"- Theorie:

"Die Theorie hat unüberwindliche Probleme", so Dr. Feduccia. "Abgesehen von dem, was wir gerade berichtet haben, gibt es das Zeitproblem, dass die angeblich vogelähnlichen Dinosaurier 25 bis 80 Millionen Jahre nach den ersten Vögeln gelebt haben sollen, die schon 150 Millionen Jahre alt sind."

Betrachtet man ein Hühnerskelett und ein Dinosaurierskelett durch ein Fernglas, dann sehen sie ähnlich aus, doch aus der Nähe betrachtet und nach eingehender Untersuchung tauchen viele Unterschiede auf, sagte Feduccia. Theropod Dinosaurier haben zum Beispiel gebogene, gezackte Zähne, doch die frühesten Vögel hatten gerade, ungezackte, pfahlähnliche Zähne. Auch die Zahnverwurzelung und die Zahnerneuerung unterschieden sich bei beiden." 2

Diese Beweise untermauern einmal mehr, dass der "Dino-Vogel" Hype nur eine andere "Ikone" des Darwinismus darstellt: einen Mythos, an dem man ausschließlich aufgrund eines dogmatischen Glaubens an die Evolutionstheorie festhält.

1 - David Williamson, "Scientist Says Ostrich Study Confirms Bird 'Hands' Unlike Those Of Dinosaurs", EurekAlert, 14. August 2002, http://www.eurekalert.org/pub_releases/2002-08/uonc-sso081402.php
2 - David Williamson, "Scientist Says Ostrich Study Confirms Bird 'Hands' Unlike Those Of Dinosaurs", EurekAlert, 14. August 2002, http://www.eurekalert.org/pub_releases/2002-08/uonc-sso081402.php

138 Ann Gibbons, "Plucking the Feathered Dinosaur," Science, vol. 278, no. 5341, 14 November 1997, pp. 1229 - 1230
139 National Geographic, Vol. 196, No. 5, November 1999, "Feathers for T. Rex?"
140 Tim Friend, "Dinosaur-bird link smashed in fossil flap," USA Today, 25 January 2000
141 "Open Letter: Smithsonian decries National Geographic's "editorial propagandizing" of dinosaur-to-bird "evolution," http://www.trueorigin.org/ birdevoletter.asp

 
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