Die Anatomie der Federn

Der anatomische Aufbau und das gesamte Design der Vogelfedern sind so komplex, dass dieses Phänomen niemals als Resultat eines Evolutionsprozesses erklärt werden kann. Die Feder besteht aus einem in der Haut verwurzelten Schaft, an dem sich an zwei gegenüberliegenden Seiten wimpernähnliche, mit hunderten winziger Haken versehene Haare befinden. Diese Haken dienen dem Zusammenhalt der Haare, wodurch eine flexible und doch stabile Struktur entsteht. Bricht diese Struktur aus irgendeinem Grund auf, entsteht ein Spalt zwischen den Haaren, den der Vogel jedoch mühelos "reparieren" kann, indem er sich schüttelt oder die betroffene Stelle mit seinem Schnabel glattstreicht. Das nach dem Reißverschlussprinzip funktionierende Hakensystem an den Federhaaren sorgt dafür, dass jedes einzelne Haar in seine Ausgangsposition zurückkehrt.

DIE KOMPLEXE STRUKTUR VON VOGELFEDERN

Wenn man Vogelfedern genau betrachtet, kommt ein sehr filigranes Design zum Vorschein. Da sind noch kleinere Härchen an jedem kleinen Haar, und diese haben Widerhaken, die die Haare miteinander verbinden. Die Bilder zeigen stark vergrößerte Vogelfedern.

Zu behaupten, das komplexe Design der Federn könnte durch die Evolution von Reptilienschuppen per Zufallsmutationen entstanden sein, ist nichts als ein dogmatischer Glaube ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage. Selbst einer der Wortführer des Darwinismus, Ernst Mayr, machte vor einigen Jahren folgendes Eingeständnis:

Es ist eine erhebliche Strapazierung der Gutgläubigkeit eines Menschen, anzunehmen, dass so fein ausbalancierte Systeme wie die bestimmter Sinnesorgane (das Auge von Wirbeltieren oder die Vogelfeder) durch zufällige Mutationen verbessert werden könnten.122

Das Design der Federn brachte auch Darwin ins Nachdenken. Die perfekte Ästhetik der Pfauenfedern machte ihn nach eigenen Worten "krank". In einem Brief an Asa Gray vom 3. April 1860 schrieb er:

"Ich kann mich gut an die Zeit erinnern wenn der Gedanke an das Auge mich frösteln ließ, aber über dieses Stadium der Beschwerden bin ich hinweg..." und fuhr dann fort: "... und jetzt lassen manche belanglose strukturelle Einzelheiten mich mitunter sehr unwohl fühlen. Der Anblick einer Pfauenschwanzfeder macht mich jedes Mal krank!"123

Kurz, die enormen Strukturunterschiede zwischen Vogelfedern und Reptilienschuppen und das unglaublich komplexe Design von Federn zeigen ganz klar die Haltlosigkeit der Behauptung, dass Federn sich aus Schuppen entwickelt hätten.

122 Ernst Mayr, Systematics and the Origin of Species, Dove, New York, 1964, p. 296.
123 Norman Macbeth, Darwin Retried: An Appeal to Reason, Harvard Common Press, 1971, p. 131.

 
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