Die Wahrheit, die der Fossilienbestand verrät

Ein 140 Millionen Jahre altes Libellen-Fossil, gefunden in Bayern. Es ist identisch mit heute lebenden Libellen.

Doch woher rührt diese "Partnerschaft der Evolution und Paläontologie" eigentlich, die seit vielen Dekaden im Unterbewusstsein der Gesellschaft Fuß gefasst hat? Warum haben die meisten Menschen, immer wenn der Fossilienbestand erwähnt wird, den Eindruck, es gebe zwischen ihm und Darwins Theorie eine die Theorie bestätigende, positive Verbindung? Die Antwort auf diese Fragen liefert ein Artikel des führenden Wissenschaftsjournals Science:

Eine große Zahl gut ausgebildeter Wissenschaftler außerhalb der evolutionistischen Biologie und Paläontologie haben leider die Vorstellung übernommen, der Fossilienbestand unterstütze die darwinistische Auffassung weit mehr als dies in Wahrheit der Fall ist. Wahrscheinlich liegt dies an der unvermeidlichen Vereinfachung von Sekundärquellen, populärwissenschaftlichen Artikeln etc. Auch ist wohl einiges an Wunschdenken dabei. In den Jahren nach Darwin hofften seine Anhänger, vorhersagbare Entwicklungen finden zu können. Diese konnten generell nicht gefunden werden, doch der Optimismus war lange nicht unterzukriegen, und einige der Phantastereien haben sich in die Lehrbücher eingeschlichen.53

N. Eldredge and I. Tattersall geben ebenfalls einen wichtigen Kommentar hierzu ab:


In Bernstein eingeschlossene, 25 Millionen Jahre alte Termitenfossilien. Sie sind identisch mit heute lebenden Termiten.
Dass bestimmte Fossilienarten über den gesamten Zeitraum ihres Auftauchens im Fossilienbestand erkennbar gleich bleiben, war Paläontologen schon bekannt, lange bevor Darwin seinen Ursprung der Arten publizierte. Darwin selbst... prophezeite, dass künftige Generationen von Paläontologen diese Lücken durch beständige Forschung füllen würden... Einhundertzwanzig Jahre paläontologischer Forschung später ist nun vollständig klar geworden, dass der Fossilienbestand diesen Teil von Darwins Vorhersagen nicht bestätigt. Das Problem besteht auch nicht in einem zu geringen Bestand an Fossilien. Der Fossilienbestand zeigt ganz einfach, dass diese Voraussage falsch ist.

Die Beobachtung, dass die Arten über lange Zeiträume ihre Form bewahren und "undynamische" Existenzen sind, hat alle Qualitäten des Märchens von "Des Kaisers neue Kleider": Jeder wusste es, zog aber vor, es zu ignorieren. Paläontologen, mit einem "widerspenstigen" Fossilienbestand konfrontiert, der sich hartnäckig weigert, Darwins vorhergesagtem Muster zu folgen, sahen einfach in die andere Richtung.54

In ähnlicher Weise beschreibt der amerikanische Paläontologe Steven M. Stanley, wie das darwinistische Dogma, dass die Welt der Wissenschaft dominiert, die Realität ignoriert, die durch den Fossilienbestand gezeigt wird:

Der bekannte Fossilienbestand ist nicht und war niemals in Übereinstimmung mit dem Konzept der graduellen Entwicklung. Bemerkenswert ist dabei, dass durch eine Vielfalt historischer Umstände sogar die Geschichte der Opposition dagegen verdreht wurde... Die Mehrheit der Paläontologen war der Auffassung, dass ihre Beweise Darwins Argumentation der winzigen, langsamen und kumulativen Veränderungen, die zur Transformation der Arten führen sollten, widerlegten. ...ihre Geschichte ist unterdrückt worden.55

Lassen Sie uns nun die Einzelheiten des Fossilienbestandes, die solange verschwiegen worden sind, ein wenig detaillierter untersuchen. Dazu müssen wir die Naturgeschichte Schritt für Schritt von den frühesten Stadien bis zur Gegenwart betrachten.

53 Science, 17. Juli 1981, S. 289. (Hervorhebung wurde hinzugefügt).
54 N. Eldredge und I. Tattersall, The Myths of Human Evolution, Columbia University Press, 1982, S. 45-46. (Hervorhebung wurde hinzugefügt).
55 S. M. Stanley, The New Evolutionary Timetable: Fossils, Genes, and the Origin of Species, Basic Books Inc., N.Y., 1981, S. 71. (Hervorhebung wurde hinzugefügt).

 
Diese Webseite basiert auf das Buch 'DER WIDERLEGTE DARWINISMUS' von HARUN YAHYA.
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