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Wenn wir die Fossiliengeschichte untersuchen
und die strukturellen Eigenschaften der Landpflanzen, so erscheint
ein weiteres Bild, das nicht mit evolutionistischen Annahmen
übereinstimmt. Es gibt keine Fossilien, die auch nur einen
einzigen Zweig des Evolutionsbaums, den sie in nahezu jedem
biologischen Lehrbuch sehen können, bestätigen würden. Die
meisten Pflanzen hinterließen eine Fülle von Überresten im
Fossilienbestand, doch keines dieser Fossilien ist eine Übergangsform
zwischen verschiedenen Pflanzenarten. Sie sind alle komplett
als ganz unterschiedliche Arten geschaffen worden, und es
gibt keinerlei evolutive Verbindung zwischen ihnen. Wie der
evolutionistische Paläontologe E. C. Olson akzeptierte, "Viele
neue Gruppen von Pflanzen und Tieren tauchen plötzlich auf,
scheinbar ohne nahe Verwandte Vorfahren."343
Der Botaniker Chester A. Arnold, der fossile Pflanzen an
der Universität von Michigan erforscht, kommentiert dies so:
Man hat lange Zeit gehofft, ausgestorbene
Pflanzen würden schließlich einige Entwicklungsstadien heute
existierender Pflanzenarten offenbaren, doch es muss offen
eingestanden werden, dass sich diese Hoffnung nur zu einem
ganz geringen Teil erfüllt hat und das trotz der Tatsache,
dass nun schon seit über 100 Jahren paläobotanische Forschung
betrieben wird.344
Arnold akzeptiert, dass die Paläobotanik
nichts die Evolutionstheorie unterstützendes hervorgebracht
hat. "Wir konnten nicht die phylogenetische Geschichte einer
einzigen Gruppe moderner Pflanzen von ihrem Anfang bis heute
verfolgen."345

Dieses 320 Millionen Jahre alte Farn-Fossil aus dem
Karbonzeitalter wurde in der Gegend von Jerada in
Marokko gefunden. Es ist identisch mit heutigen Farnen. |
Die fossilen Entdeckungen, die die Behauptungen über Pflanzenevolution
am eindeutigsten widerlegen, sind die der Blütenpflanzen, genauer,
der bedecktsamigen Blütenpflanzen (Angiospermen). Sie werden
in 43 Familien eingeteilt, von denen jede einzelne plötzlich
auftaucht, ohne irgendwelche Spuren einer primitiveren Übergangsform
im Fossilienbestand. Dies war bereits im 19. Jahrhundert erkannt
worden, und daher beschrieb Darwin die Herkunft der Angiospermen
als "ein beschämendes Wunder". Alle
Forschungen seit Darwins Zeiten haben das Unbehagen über dieses
Wunder nur vergrößert. In seinem Buch The Paleobiology of Angiosperm
Origins (Die Paläobiologie des Ursprungs der Angiospermen) macht
der evolutionistische Paläobotaniker N. F. Hughes folgendes
Geständnis:
...Mit wenigen Ausnahmen im Detail können
wir immer noch keine befriedigende Erklärung liefern, und
viele Botaniker haben daraus geschlossen, dass das Problem
nicht durch fossile Beweise aus der Welt geschafft werden
kann.346
In seinem Buch The Evolution of Flowering Plants (Die Evolution
der Blütenpflanzen) schreibt Daniel Axelrod über den Ursprung
der Blütenpflanzen:
Die Vorfahrengruppe, aus der die Angiospermen
entstanden sind, ist im Fossilienbestand noch nicht identifiziert
worden, und keine lebende Angiospermenart weist auf irgendwelche
Vorfahren hin.347
All das führt nur zu einer einzigen Schlussfolgerung: Wie
alle Lebewesen wurden auch die Pflanzen erschaffen. Von dem
Moment an, in dem sie das erste Mal auftauchten, haben alle
ihre Mechanismen in kompletter, bereits fertig gestellter
Form existiert. Begriffe wie "Entwicklung im Zeitablauf",
"auf Zufall beruhende Veränderungen" und "notwendig gewordene
Adaptionen" aus der evolutionistischen Literatur bergen keinerlei
Wahrheit in sich und sind wissenschaftlich bedeutungslos.
  
343 E. C.
Olson, The Evolution of Life, The New American Library, New
York, 1965, S. 94.
344 Chester A. Arnold, An Introduction
to Paleobotany, McGraw-Hill Publications in the Botanical
Sciences, McGraw-Hill Book Company, Inc., New York, 1947,
S. 7.
345 Chester A. Arnold, An Introduction
to Paleobotany, McGraw-Hill Publications in the Botanical
Sciences, McGraw-Hill Book Company, Inc., New York, 1947,
S. 334.
346 N. F. Hughes, Paleobiology of Angiosperm
Origins: Problems of Mesozoic Seed-Plant Evolution, Cambridge
University Press, Cambridge, 1976, S. 1-2.
347 Daniel Axelrod, The Evolution of
Flowering Plants, in The Evolution Life, 1959, pp. 264-274.)
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