Die Entstehung der Photosynthese

Ein weiteres Thema beim Ursprung der Pflanzen, dass die Evolutionstheorie in große Verlegenheit bringt, ist die Frage, wie Pflanzenzellen dazu kamen, Photosynthese durchzuführen.

Pflanzenzellen führen einen Prozess durch, den kein noch so modernes Labor kopieren kann: die Photosynthese. Dank einer Organelle, dem Chloroplast in der Pflanzenzelle, können Pflanzen aus Wasser, Kohlendioxid und mit Hilfe des Sonnenlichts Stärke produzieren. Es ist die erste Nahrung in der Nahrungskette der Erde und die Quelle für jede andere Nahrung aller ihrer Bewohner. Die Einzelheiten dieses überaus komplizierten Prozesses sind bis heute noch nicht vollständig verstanden worden.

Es handelt sich dabei um einen für alles Leben auf der Erde fundamentalen Prozess. Dank ihrer Chloroplasten produzieren Pflanzenzellen Stärke, sie tun dies unter Benutzung von Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht. Tiere können ihre Nahrung nicht selbst produzieren, sondern benötigen die Stärke aus Pflanzen in ihrer Nahrung. Aus diesem Grund ist die Photosynthese Grundvoraussetzung für jede kompliziertere Lebensform. Ihr genauer Ablauf ist bis heute noch nicht genau verstanden worden. Auch modernste Technologie konnte ihre Details noch nicht vollständig enthüllen, ganz zu schweigen von ihrer Reproduktion.

Kann ein solch komplizierter biochemischer Vorgang wie der der Photosynthese wirklich das Produkt natürlicher Prozesse sein, wie die Evolutionstheorie behauptet?

Folgt man dem Evolutionsszenario, dann verschluckten Pflanzenzellen photosynthetisierende bakterielle Zellen und bauten diese zu Chloroplasten um. Wie aber "lernten" Bakterien die Photosynthese? Und warum haben sie diesen Prozess nicht schon früher durchgeführt? Genau wie auf andere Fragen liefert das Szenario keine wissenschaftliche Antwort. Schauen wir uns die Antwort einer evolutionistischen Publikation an:

Die heterotrophe Hypothese schlägt vor, die frühesten Organismen seien Heterotrophen gewesen, die sich von einer Suppe primitiver organischer Moleküle im Urozean ernährt haben. Als diese ersten Heterotrophen die verfügbaren Aminosäuren, Proteine, Fette und Zucker konsumierten, sei die Nährsuppe dünner und schwächer geworden und reichte für die wachsende Heterotrophenpopulation nicht mehr aus... Organismen, die eine andere Energiequelle zu nutzen in der Lage gewesen wären, hätten somit einen großen Vorteil gehabt. Ziehen wir in Betracht, dass die Erde mit Solarenergie überflutet wurde und wird und dass diese aus verschiedenartigen Formen von Strahlung besteht. Ultraviolette Strahlung ist zerstörerisch, sichtbares Licht jedoch ist energiereich und ungefährlich. Als also organische Verbindungen zunehmend seltener wurden, könnte eine schon vorhanden gewesene Fähigkeit, sichtbares Licht als alternative Energiequelle zu benutzen, solchen Organismen und deren Nachfolgern das Überleben ermöglicht haben.337

Das Buch Life on Earth (Das Leben auf der Erde), eine andere evolutionistische Quelle, versucht das Aufkommen der Photosynthese so zu erklären:

Die Bakterien ernährten sich ursprünglich von verschiedenen Kohlenstoffverbindungen, die viele Millionen Jahre gebraucht hatten, sich in den Urozeanen anzusammeln. Doch als die Zahl der Bakterien anstieg, muss diese Nahrung knapper geworden sein. Jede Bakterie, die eine weitere Nahrungsquelle hätte anzapfen können, hätte offensichtlich sehr erfolgreich sein können und einige waren es später dann auch. Anstatt "fertige" Nahrung aus ihrer Umgebung zu beziehen, begannen sie ihre eigene Nahrung innerhalb ihrer Zellwände zu produzieren, wobei sie die nötige Energie von der Sonne bezogen.338

Evolutionisten sagen also, dass die Photosynthese irgendwie zufällig von den Bakterien entdeckt worden sei, obwohl der Mensch sie mit all seinem Wissen und seiner Technik noch nicht nachvollziehen kann. Solche Aussagen, die geradezu Märchencharakter haben, sind wissenschaftlich völlig wertlos. Wer in das Thema ein bischen tiefer einsteigt, wird sehen, dass die Photosynthese ein großes Dilemma für die Evolutionstheorie darstellt. Professor Ali Demirsoy gesteht zum Beispiel folgendes ein:

Photosynthese ist ein ziemlich komplizierter Vorgang, und es scheint unmöglich, dass er in einer Organelle innerhalb einer Zelle entstehen kann, denn es ist unmöglich, dass alle Stadien gleichzeitig entstanden sind, und es ist sinnlos, wenn sie nacheinander entstanden sind.339

Der deutsche Professor Hoimar von Ditfurth sagt, Photosynthese sei ein Prozess, der kaum erlernt worden sein könne:

Keine Zelle besitzt die Fähigkeit, einen Prozess im wahren Sinn dieses Wortes zu "erlernen". Keine Zelle wird jemals die Fähigkeit erwerben, Funktionen wie Atmung oder Photosynthese durchzuführen, weder wenn sie entsteht, noch in ihrem späteren Leben.340

Da die Photosynthese sich nicht zufällig entwickelt haben kann und auch nicht später von einer Zelle erlernt werden kann, sieht es so aus, als ob die ersten Pflanzenzellen, die auf der Erde auftauchten, speziell für die Durchführung der Photosynthese ausgerüstet gewesen sind, anders gesagt, sie wurden mit der Fähigkeit der Photosynthese erschaffen.

337 Milani, Bradshaw, Biological Science, A Molecular Approach, D. C.Heath and Company, Toronto, S. 158.
338 David Attenborough, Life on Earth, Princeton University Press, Princeton, New Jersey, 1981, S. 20.
339 Prof. Dr. Ali Demirsoy, Kal?t?m ve Evrim (Inheritance and Evolution), Meteksan Publications, Ankara, S. 80.
340 Hoimar Von Ditfurth, Im Amfang War Der Wasserstoff (Secret Night of the Dinosaurs), S. 60-61.

 
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