Die Ungültigkeit molekularer Homologie

Der evolutionistische Vortrag der Homologie als Evolutionsbeweis ist nicht nur auf morphologischer Ebene falsch, sondern auch auf molekularer Ebene. Evolutionisten sagen, die DNS Codes und ihre korrespondierenden Proteinstrukturen verschiedener Arten seien ähnlich und diese Ähnlichkeit sei Beweis für deren Abstammung von einem gemeinsamen Vorfahren bzw. voneinander. So wird zum Beispiel in evolutionistischer Literatur regelmäßig darauf verwiesen, es gebe "eine große Ähnlichkeit zwischen der DNS eines Menschen und der eines Affen", und diese Ähnlichkeit muss als Beweis für die evolutionistische Behauptung herhalten, es gebe eine evolutive Beziehung zwischen Menschen und Affen.

Es sollte klar sein, dass es keineswegs eine Überraschung ist, wenn die Lebewesen auf der Erde sehr ähnliche DNS Strukturen besitzen. Die grundlegenden Prozesse des Lebens sind bei allen Lebewesen gleich, also kann kaum erwartet werden, die DNS Strukturen der Lebewesen müssten sich voneinander unterscheiden. Wie alle Lebewesen entwickelt sich auch der Mensch durch den Verbrauch von Kohlehydraten, Lipiden und Proteinen, Sauerstoff zirkuliert mit dem Blut in seinem Körper und wie bei allen Kreaturen produziert jede einzelne Zelle ständig Energie mit Hilfe dieses Sauerstoffs.

Aus diesem Grund ist die Tatsache der genetischen Ähnlichkeit aller Lebewesen keineswegs ein Beweis für die evolutionistische Behauptung gemeinsamer Abstammung von demselben Vorfahren. Wenn Evolutionisten dies beweisen wollten, so müssten sie in der Molekularstruktur der angenommenen verwandten Lebewesen eine Linie direkter Abstammung nachweisen können. Es gibt jedoch keine konkreten Hinweise darauf, dass dies der Fall ist.

Nehmen wir zuerst das Beispiel von der "Ähnlichkeit der menschlichen DNS und der DNS der Schimpansen". Jüngste Studien dazu haben gezeigt, das die evolutionistische Propaganda einer 98- oder 99-prozentigen Ähnlichkeit zwischen Mensch und Schimpanse völlig falsch ist.

Stattdessen ist die DNS überraschend anderer Kreaturen der des Menschen viel ähnlicher, zum Beispiel die der Fadenwürmer. Im New Scientist veröffentlichte Genanalysen wiesen nach, dass "fast 75 Prozent aller menschlichen Gene ihr Gegenstück in nur millimeterlangen erdbewohnenden Würmern haben.292 Dies heißt natürlich definitiv nicht, dass wir uns nur zu 25 Prozent von diesen Würmern unterscheiden! Entsprechend dem von den Evolutionisten vorgeschlagenen Stammbaum des Lebens waren die Abteilungen der Chordatae, in die der Mensch gehört, und der Nematoden schon vor 530 Millionen Jahren unterschiedlich.

Diese Situation macht ganz deutlich, dass die Ähnlichkeit zwischen den DNS Strängen dieser beiden verschiedenen Lebenskategorien kein Beweis dafür ist, dass beide von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen.

Tatsächlich sieht man beim Vergleich der Ergebnisse von DNS Analysen verschiedener Arten und Klassen, dass die Sequenzen nicht mit irgendeinem der Stammbäume der Evolutionisten übereinstimmen. Nach der evolutionistischen These nimmt die Komplexität der Lebewesen progressiv zu, ergo müsste mit dieser Zunahme auch ein korrelierender Anstieg genetischer Daten und damit der Zahl der Gene verbunden sein. Doch die vorhandenen Daten verweisen diese These ins Reich der Phantasie.

DER MYTHOS DER ÄHNLICHKEIT ZWISCHEN MENSCH UND SCHIMPANSE IST ENDGÜLTIG TOT

Über eine sehr lange Zeit hat der Chor der Evolutionisten die haltlose These propagiert, es gebe nur geringe genetische Unterschiede zwischen Menschen und Schimpansen. Überall in der evolutionistischen Literatur waren Sätze zu lesen, wie "Wir ähneln den Schimpansen zu 99 Prozent", oder "Es ist nur 1 Prozent der DNS, das uns zu Menschen macht." Obwohl bisher noch kein abschließender Vergleich zwischen dem menschlichen Genom und dem des Schimpansen durchgeführt wurde, wurde - verführt durch die darwinistische Ideologie - einfach angenommen, es gebe nur wenig Unterschied zwischen den beiden Arten.

Eine Studie vom Oktober 2002 bewies jedoch, dass die evolutionistische Propaganda zu diesem Thema, wie bei vielen anderen Themen auch, völlig an den Tatsachen vorbei ging. Mensch und Schimpanse ähneln sich keineswegs zu 99 Prozent, wie das evolutionistische Märchen erzählt. Die genetische Ähnlichkeit erwies sich geringer als 95 Prozent. Eine Nachricht von CNN.com mit dem Titel "Menschen und Schimpansen sind unterschiedlicher als zuvor angenommen" berichtet folgendes:

Nach einer neuen Studie gibt es größere Unterschiede zwischen Schimpansen und dem Menschen, als bisher angenommen.

Biologen haben lange angenommen, die Gene von Affe und Mensch seien zu etwa 98,5 Prozent identisch. Doch Roy Britten, Biologe am Californian Institute of Technology (CalTec), erklärte in einer in dieser Woche veröffentlichten Studie, dass eine neue Vergleichsmethode ergeben habe, dass die Ähnlichkeit zwischen Mensch und Schimpanse nur etwa 95 Prozent beträgt.

Britten benutze ein Computerprogramm, das 780 Tausend der 3 Millionen Basenpaare der menschlichen DNS mit denen der Schimpansen verglich. Er fand mehr Nichtübereinstimmungen als frühere Forschungen ergeben hatten, und ermittelte, dass wenigstens 3,9 Prozent der DNS Basen verschieden sind.

Dies führte ihn zu dem Schluss, dass es einen fundamentalen genetischen Unterschied von etwa 5 Prozent zwischen den beiden Arten gibt.1

Der New Scientist, ein führendes Wissenschaftsmagazin und vehementer Befürworter des Darwinismus berichtet zum selben Thema folgendes in dem Artikel "Mensch-Affe DNS-Unterschied verdreifacht":

Wir sind doch einzigartiger, als wir angenommen haben, folgt man den neuen Vergleichen zwischen der DNS des Menschen und des Schimpansen, Lange wurde angenommen, wir würden 98,5 Prozent unseres genetischen Materials mit unserem nächsten Verwandten teilen. Dies scheint sich nun als falsch erwiesen zu haben. Tatsächlich teilen wir weniger als 95 Prozent unseres genetischen Materials, was eine Verdreifachung des Unterschieds zwischen uns und Schimpansen bedeutet.2

Der Biologe Roy Britten und andere Evolutionisten fahren fort, dieses Ergebnis in den Kategorien der Evolutionstheorie zu bewerten, doch es gibt in Wahrheit keinen Grund, so zu verfahren. Die Evolutionstheorie wird weder vom Fossilienbestand, noch von genetischen oder biochemischen Daten unterstützt. Im Gegenteil, die Beweise zeigen, dass urplötzlich unterschiedliche Lebensformen auf der Erde erschienen, ohne dass es evolutive Vorfahren gegeben hätte und dass deren komplexe Systeme die Existenz eines intelligenten Designs voraussetzen.


1.http://www.cnn.com/2002/TECH/science/09/24/humans.chimps.ap/index.html
2.http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99992833


Vergleiche der Chromosomenzahl und der DNS-Struktur zeigen, dass es keine evolutionäre Beziehung gibt zwischen den unterschiedlichen lebenden Arten.
Der russische Wissenschaftler Theodosius Dobschanski, einer der bekanntesten Evolutionstheoretiker, äußerte einmal, diese irreguläre Beziehung zwischen den Lebewesen und ihrer DNS stelle ein großes Problem dar, dass die Evolution nicht erklären könne:

Komplexere Organismen haben generell mehr DNS pro Zelle als einfachere, doch von dieser Regel gibt es auffällige Ausnahmen. Der Mensch steht nicht annähernd oben auf der Liste, er wird übertroffen von Amphiuma (einem Amphibium), dem Protopterus (Lungenfisch) und sogar von ordinären Fröschen und Kröten. Warum das so ist, war lange ein Rätsel.293

Andere Vergleiche auf molekularer Ebene ergeben weitere Inkonsistenzen, die die Ansichten der Evolutionisten bedeutungslos werden lassen. Bei Laboranalysen der Proteinstränge verschiedener Lebewesen ergeben sich regelmäßig Resultate, die aus evolutionistischer Sichtweise unerwartet sind, und manche sind völlig verblüffend. Zum Beispiel unterscheidet sich das Cytochrom-C Protein des Menschen durch 14 Aminosäuren von dem eines Pferdes, aber nur durch 8 von dem eines Kängurus. Wenn derselbe Strang untersucht wird, scheinen Schildkröten dem Menschen näher verwandt zu sein, als einem Reptil wie der Klapperschlange. Aus evolutionistischer Sichtweise ist dies sinnlos.

Hühner und Seeschlangen unterscheiden sich durch 17 Aminosäuren in 100 Nukleotidsequenzen, Pferde und Haifische durch 16, was einen größeren Unterschied bedeutet, als zwischen Hunden und Wurmfliegen, die sogar einer anderen Abteilung angehören, sich aber nur durch 15 Aminosäuren unterscheiden.

Ähnliche Fakten sind in Zusammenhang mit dem Hämoglobin entdeckt worden. Das Hämoglobinprotein des Menschen unterscheidet sich von dem von Lemuren (Makiaffen) durch 20 Aminosäuren, doch von dem des Schweins durch nur 14. Ähnliches gilt mehr oder weniger für alle Proteine.294

Angesichts solcher Erkenntnisse sollten Evolutionisten eigentlich zu dem Schluss kommen, dass der Mensch näher mit dem Känguru verwandt ist als mit dem Pferd und näher mit dem Schwein als mit dem Lemuren. Doch dies widerspräche dem "evolutionären Stammbaum des Lebens", auf den man sich bisher geeinigt hat. Protein-Ähnlichkeiten führen immer wieder zu Überraschungen. Zum Beispiel:

Adrian Friday und Martin Bishop von der Universität Cambridge haben die verfügbaren Proteinsequenz-Daten der Vierfüßler untersucht... Zu ihrer großen Überraschung stellte sich heraus, dass der Mensch, das Säugetier, am nächsten mit dem Huhn, dem Vogel, verwandt ist gefolgt vom Krokodil als dem zweitnächsten Verwandten...295

Paul Erbrich beschreibt die Tatsache, dass Molekularanalysen ganz verschiedene Gruppen von Lebewesen als eng verwandt scheinen lassen, auf folgende Weise:

Proteine der nahezu selben Struktur und Funktion (homologe Proteine) finden sich in steigender Zahl in phylogenetisch unterschiedlichen Eingliederungskategorien, wie Hämoglobine in Wirbeltieren, Wirbellosen und sogar in bestimmten Pflanzen.296

Dr. Christian Schwabe, Biochemiker an der medizinischen Fakultät der Universität von South Carolina, ist ein Wissenschaftler, der Jahre mit dem Versuch zugebracht hat, Beweise für eine Evolution auf Molekularebene zu finden. Zu diesem Zweck befasst er sich mit Studien an Proteinen wie Insulin und Relaxin. Doch er war mehrere Male gezwungen gewesen, zuzugeben, dass er mit seinen Studien einem Beweis für die Evolution keinen Schritt näher gekommen war. In einem Artikel in Science schreibt er folgendes:

Die Molekularevolution ist im Begriff, als eine der Paläontologe überlegene Methode zur Aufdeckung evolutiver Beziehungen akzeptiert zu werden. Als Molekularevolutionist sollte mich das ermutigen. Stattdessen erscheinen mir die vielen Ausnahmen von der ordentlichen Reihenfolge der Entwicklung der Arten, die durch molekulare Homologien aufgedeckt werden, beunruhigend: In der Tat so viele, dass ich denke, die Ausnahmen, die Eigenarten könnten die wichtigere Botschaft enthalten.297

Schwabe's Studien an Relaxinen erbrachten interessante Resultate:

Vor diesem Hintergrund der hohen Variabilität zwischen Relaxinen angeblich eng verwandter Arten sind die Relaxine von Schwein und Wal alles andere als identisch. Die Moleküle von Ratten, Meerschweinchen, Menschen und Schweinen sind so weit voneinander entfernt, (schätzungsweise 55 %) wie alle zusammen vom Relaxin der Elasmobranchiden (Haie, Rochen etc.) Insulin jedoch bringt Mensch und Schwein phylogenetisch näher zusammen als Menschen und Schimpansen.298

Auf Molekülebene ist kein Organismus der "Vorfahr" eines anderen oder "primitiver" oder "entwickelter" als ein anderer.

Schwabe sah sich beim Vergleich der Arrangements weiterer Proteine derselben Realität gegenüber. Über diese Proteine, die wieder eine Ausnahme darstellen von der von Evolutionisten vorgeschlagenen ordentlichen Reihe der Molekularentwicklung, sagt er folgendes:

Die Relaxin- und Insulinfamilien sind nicht die einzigen Ausnahmen von der geordneten Interpretation der Molekularevolution konventioneller, monophyletischer Auslegung. Es ist sehr instruktiv, sich zusätzliche Beispiele angenommener anomaler Proteinevolution anzusehen und zu bemerken, dass die zulässigen Erklärungen unter Einhaltung der Voraussetzungen der Molekular-Uhr-Theorien eine Größenordnung von ad hoc Erklärungen ermöglichen, die nur durch die eigene Vorstellungskraft begrenzt ist.299

Schwabe zeigt, dass der Vergleich der Anordnungen von Lysosomen, Cytochromen und vieler Hormone und Aminosäuren aus evolutionistischer Sicht "unerwartete Resultate und Anomalien" zutage treten lässt. Auf diese Beweise gestützt, ist Schwabe der Auffassung, dass alle Proteine von Anfang an ihre gegenwärtige Form hatten, dass keine Evolution stattgefunden hat und dass es wie bei den Fossilien keine Übergangsformen gibt.

Dr. Michael Denton kommentiert dazu:

Jede Klasse auf molekularer Ebene ist einzigartig, isoliert und nicht durch Zwischenformen verbunden. Also konnten auch die Moleküle, wie die Fossilien, nicht den Beweis der Zwischenformen liefern, der von der evolutionistischen Biologie so lange schon gesucht wird... Auf Molekularebene ist kein Organismus ein "Vorfahr", "primitiv" oder "fortgeschritten" im Vergleich zu seinen Verwandten. Es gibt nur wenig Zweifel daran, dass wenn dieser molekulare Beweis vor einem Jahrhundert vorgelegen hätte,... die Idee der organischen Evolution niemals akzeptiert worden wäre.300

292 Karen Hopkin, "The Greatest Apes," New Scientist, vol. 62, issue 2186, 15 May 1999, S. 27.
293 Theodosius Dobzhansky, Genetics of the Evolutionary Process, Columbia University Press, New York & London, 1970, S. 17-18.
294 Pierre Paul Grassé, Evolution of Living Organisms, Academic Press, New York, 1977, S. 194.
295 Mike Benton, "Is a Dog More Like Lizard or a Chicken?," New Scientist, vol. 103, August 16, 1984, S. 19. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
296 Paul Erbrich, "On the Probability of the Emergence of a Protein with a Particular Function," Acta Biotheoretica, vol. 34, 1985, S. 53.
297 Christian Schwabe, "On the Validity of Molecular Evolution," Trends in Biochemical Sciences, vol. 11, July 1986, p. 280. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
298 Christian Schwabe, "Theoretical Limitations of Molecular Phylogenetics and the Evolution of Relaxins," Comparative Biochemical Physiology, vol. 107B, 1974, S.171-172. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
299 Christian Schwabe and Gregory W. Warr, "A Polyphyletic View of Evolution," Perspectives in Biology and Medicine, vol. 27, Spring 1984, S. 473. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
300 Michael Denton, Evolution: A Theory in Crisis, Burnett Books, London, 1985, pp. 290-291.(Hervorhebung wurde hinzugefügt)

 
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