
Nach dem von den Evolutionisten vorgeschlagenen "Lebensbaum"
ist der Oktopus eine der vom Menschen am weitesten
entfernten Kreaturen. Doch das Oktopus-Auge hat genau
dieselbe Struktur, wie das menschliche Auge. Dies
weist deutlich darauf hin, dass strukturelle Ähnlichkeiten
keinerlei Beweis für Evolution sind. |
Die Homologie-These der Evolutionisten basiert auf der Logik
der angenommenen evolutionären Verbindung aller Lebewesen
mit ähnlichen Morphologien (Strukturen), wogegen die Zahl
der homologischen Organe spricht, die von ganz verschiedenen
Gruppen geteilt werden, die überhaupt nichts miteinander zu
tun haben. Flügel sind ein Beispiel. Doch nicht nur bei Vögeln,
sondern auch beim Säugetier Fledermaus, bei Insekten und sogar
einigen Sauriern finden wir Flügel. Nicht einmal Evolutionisten
wollen eine Verwandtschaft zwischen diesen vier verschiedenen
Gruppen behaupten.
Ein anderes beeindruckendes Beispiel ist die verblüffende
äußere und strukturelle Ähnlichkeit der Augen verschiedener
Tiere. Zum Beispiel sind Krake und Mensch zwei extrem verschiedene
Spezies, zwischen denen wohl kaum eine evolutionäre Beziehung
ernsthaft vorgeschlagen werden würde, und doch sind beider
Augen strukturell und funktionell sehr ähnlich. Nicht einmal
Evolutionisten gehen so weit, zur Begründung dieser Ähnlichkeit
einen gemeinsamen Vorfahren von Menschen und Kraken zu postulieren.
Die Flügel eines fliegenden Reptils,
eins Vogels und einer Fledermaus. Diese Flügel, zwischen
denen keinerlei evolutive Beziehung hergestellt werden
kann, besitzen ganz ähnliche Strukturen. |
Doch sie sagen, diese Organe seien nicht "homolog", also nicht ähnlich
mit gemeinsamen Vorfahren, aber "analog", was ähnlich ohne gemeinsamen
Vorfahren heißen soll. So sind das menschliche und das Krakenauge
für Evolutionisten analoge Organe. Doch die Beantwortung der
Frage, in welche Kategorie sie ein Organ einordnen würden,
in homolog oder analog, vollzieht sich wieder in Übereinstimmung
mit den vorgefassten Meinungen der Evolutionstheorie. Dies
aber zeigt, dass die auf Ähnlichkeiten basierenden evolutionistischen
Behauptungen völlig unwissenschaftlich sind. Was Evolutionisten
hier tun, ist nichts anderes als die Interpretation neuer
Erkenntnisse in Übereinstimmung mit einem dogmatisch - evolutionistischen
Vorurteil.
Doch diese Interpretation ist völlig falsch. Denn Organe,
die sie aufgrund ihrer Auffassung als "analog" anzusehen haben,
weisen mitunter derartige Ähnlichkeiten auf, dass es völlig
widersinnig ist, zu behaupten, diese seien dass Resultat zufälliger
Mutationen. Wenn das Auge eines Kraken vollständig durch eine
Folge von Zufällen entstanden sein soll, wie soll es dann
zustande gekommen sein, dass das Auge des Wirbeltiers durch
genau dieselben Zufälle entstanden ist? Der berühmte Evolutionist
Frank Salisbury, dem durch eben diese Überlegungen schwindelig
geworden zu sein scheint, schreibt dazu:
Sogar etwas so komplexes wie das Auge ist
mehrmals entstanden, beim Tintenfisch, den Wirbeltieren und
den Gliederfüßlern. Es ist schon schwer genug, die Herkunft
solche Dinge nur einmal erklären zu müssen, doch der Gedanke
daran, dass sie entsprechend der modernen
Synthesetheorie mehrmals unabhängig voneinander entstanden
sein müssen, lässt meine Gedanken verschwimmen.282
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Mit den Kängurus angefangen
gehören alle Säugetiere des australischen Kontinents
zu den Beuteltieren, oder der Unterklasse der Marsupialia.
Laut evolutionistischer Auffassung haben sie keine evolutive
Verwandtschaft mit den Gebärmutter-Säugetieren anderer
Regionen der Welt. |
Nach der Evolutionstheorie entstanden Flügel
unabhängig voneinander viermal: Bei Insekten, fliegenden Reptilien,
Vögeln und fliegenden Säugetieren (Fledermäusen). Die Tatsache,
dass sich nahezu dieselben Strukturen viermal entwickelten,
was durch die Mechanismen der natürlichen Selektion und Mutation
nicht erklärt werden kann, bereitet den evolutionistischen
Biologen weiteres Kopfzerbrechen. Eines der konkretesten Hindernisse
der Evolutionstheorie sehen wir bei den Säugetieren. Entsprechend
der Sichtweise der modernen Biologie gehören alle Säugetiere
in eine von drei grundsätzlichen Kategorien: Solche mit einer
Gebärmutter, Beuteltiere und Eierlegende.
Interessant hierbei ist, dass es "korrespondierende Paare"
bei Gebärmuttertieren und Beuteltieren gibt, die fast identisch
sind. Wölfe, Katzen, Eichhörnchen, Ameisenbären Maulwürfe
und Mäuse, sie haben alle ihre eierlegenden Gegenüber mit
ganz ähnlichen Morphologien.283
In Kategorien der Evolutionstheorie ausgedrückt, völlig voneinander
unabhängige Mutationen müssen "zufällig" zweimal zu diesen
Kreaturen geführt haben! Diese Realität sollte Evolutionisten
eigentlich größere Probleme als Schwindelgefühle bereiten.
Eine der interessanten Ähnlichkeiten zwischen
Gebärmuttersäugetieren und eierlegenden Säugetieren ist die
zwischen dem Nordamerikanischen Wolf und
dem Tasmanischen Wolf. Ersterer
hat eine Gebärmutter, der andere legt Eier. Evolutionistische
Biologen glauben, dass beide Arten eine völlig unterschiedliche
biologische Historie haben.284
Seitdem der australische Kontinent und die ihn umgebenden
Inseln, sich von Gondwanaland, dem Superkontinent, der aus
dem heutigen Afrika, der Antarktis, Australien und Südamerika
bestanden haben soll, getrennt hat, wird die Verbindung zwischen
eierlegenden und Gebärmutter-Säugetieren als unterbrochen
angesehen, und zu jener Zeit gab es keine Wölfe. Doch die
Skelettanatomie des tasmanischen Wolfs ist nahezu identisch
mit der des Nordamerikanischen Wolfs. Insbesondere ihre Schädel
zeigen eine außergewöhnliche Ähnlichkeit.
| "ZWILLINGS"-SÄUGETIER-ARTEN
DIE DIE HOMOLOGIE AD ABSURDUM FÜHREN

Die Existenz von "Zwillings"-Arten marsupialer
und placentaler Säugetiere versetzt dem Homologie-Theorem
einen schweren Schlag. Der tasmanische Beutelwolf
und der nordamerikanische Wolf weisen eine geradezu
unwahrscheinliche Ähnlichkeit auf. Rechts sind
ihre Schädel zu sehen. Eine derartige Ähnlichkeit,
die definitiv nicht durch evolutive Verwandtschaft
zustande gekommen sein kann, entwertet die Homologie-These
vollständig. |

Schädel des nordamerikanischen Wolfs.
Schädel des tasmanischen Wolfs. |
ZWEI NICHT VERWANDTE
AUSGESTORBENE SÄUGETIERE
MIT GIGANTISCHEN ZÄHNEN
Ein weiteres Beispiel außerordentlicher
Ähnlichkeit zwischen Säugetieren mit Gebärmutter
und Beuteltieren sind die ausgestorbenen Smilodon
(rechts) und Thylacosmilus (links), beide waren
Raubtiere mit enormen Frontzähnen. Auch hier widerlegt
der Grad der Ähnlichkeit bei Schädel und Zähnen
die Homologie-These, strukturelle Ähnlichkeiten
bewiesen die Evolution, denn eine evolutive Verwandtschaft
kann es bei diesen Tieren nicht geben.
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Derartige Ähnlichkeiten und ähnliche Organe, die Evolutionisten
nicht als homologisch betrachten können, zeigen, dass Homologie
keinerlei Beweis für die These der Evolution aus einem gemeinsamen
Vorfahren darstellt. Bei anderen Lebewesen kann man sogar
das genaue Gegenteil beobachten. Es gibt Lebewesen, deren
Organe mit derselben Funktion völlig andere Anatomien aufweisen,
obwohl sie von Evolutionisten als nahe Verwandte angesehen
werden. Die meisten Krebse haben zum Beispiel Augen, die über
lichtbrechende Linsen verfügen. Bei nur zwei Krebsarten -
dem Hummer und der Krabbe - finden wir das reflektorische
Auge. (Siehe hierzu das Kapitel über die irreduzible Komplexität)
  
282 Frank
Salisbury, "Doubts About the Modern Synthetic Theory
of Evolution," American Biology Teacher, September 1971,
S. 338. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
283 Dean H. Kenyon, Percival Davis, Of
Pandas and People: The Central Question of Biological Origins,
Haughton Publishing, Dallas, 1993, S. 33.
284 Dean H. Kenyon, Percival Davis, Of
Pandas and People: The Central Question of Biological Origins,
Haughton Publishing, Dallas, 1993, S. 117.
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