Ist Design durch den Zufall erklärbar?


Diese Illustration zeigt die chemischen Reaktionen, die in einer einzigen Zelle stattfinden. Diese komplizierten Zell-Aktivitäten, die nur unter einem Elektronenraster-Mikroskop beobachtet werden können, laufen unaufhörlich und fehlerlos ab.

Wir haben bisher die Unmöglichkeit der zufälligen Entstehung des Lebens untersucht. Ignorieren wir diese Unmöglichkeit noch einmal für einen Moment. Unterstellen wir, dass sich vor Millionen Jahren eine Zelle formte, die alles zum Leben notwendige erworben hatte, und dass sie tatsächlich "zum Leben erwachte". Die Evolution bricht jedoch auch dann wieder zusammen. Denn selbst wenn diese Zelle für eine Weile existiert haben würde, so würde sie doch später abgestorben sein und nach ihrem Tod wäre nichts übrig geblieben und alles wäre wieder so gewesen wie vorher. Denn diese lebende Zelle hätte sich ohne genetische Information nicht reproduzieren und eine neue Generation beginnen können. Das Leben hätte mit ihrem Tod aufgehört zu existieren.

Nun besteht das genetische System nicht nur aus DNS. Die folgenden Komponenten müssen ebenso in derselben Umgebung existieren: Enzyme, um den DNS Code zu lesen, Boten-RNS, die nach dem Lesen des Codes produziert werden müssen, ein Ribosom, an das sich die Boten-RNS entsprechend des Codes anbinden könnte und dem Ribosom die zur Produktion notwendigen Aminosäuren übergeben könnte, sowie extrem komplexe Enzyme, um zahlreiche erforderliche vermittelnde Prozesse durchzuführen. Solche Bedingungen können nirgendwo existieren außer in einer völlig isolierten und vollständig kontrollierten Umgebung, wie sie die Zelle darstellt, in der alle benötigten Rohmaterialien und Energiequellen vorhanden sind.

Organische Materie kann sich also nur dann selbst reproduzieren, wenn sie bereits als voll entwickelte Zelle mit allen ihren Organellen existiert.

Wenn aber eine komplexe Struktur "ganz plötzlich" entstanden ist, was bedeutet das?

Beantworten wir diese Frage anhand eines Beispiels: Vergleichen wir die Zelle bezüglich ihrer Komplexität mit einem Hi-Tech Automobil. Tatsächlich ist die Zelle ein viel komplexeres und entwickelteres System als ein Auto. Nun stellen wir folgende Frage: was würden Sie denken, wenn Sie eine Wanderung in den Tiefen eines dichten Waldes unternähmen und irgendwo zwischen den Bäumen ein nagelneues Auto fänden? Würden Sie annehmen, dass verschiedene Elemente des Waldes sich nach Millionen von Jahren zufällig zusammen fanden und dieses Auto entstehen ließen? Dessen Teile bestehen aus Eisen, Kupfer und Gummi - die Rohmaterialien, die sich natürlich alle auf der Erde finden - doch würde diese Tatsache Sie annehmen lassen, sie hätten sich zufällig synthetisiert und dann zusammengefunden und dieses Auto erzeugt?

Ohne Zweifel würde jeder, der seine fünf Sinne beisammen hat, erkennen, dass dieses Auto das Endergebnis eines intelligenten Designs ist, anders ausgedrückt, dass es aus einer Fabrik stammt, und er würde sich wundern, wie es hierher, mitten in den Wald kommt. Das plötzliche Auftauchen einer vollständigen, komplexen Struktur aus dem Nichts zeigt, dass sie das Werk intelligenten Designs ist.

Doch zu glauben, purer Zufall könne ein perfektes Design hervorbringen, ist jenseits aller Vernunft. Genau so aber verhält es sich mit jeder "Erklärung", die die Evolutionstheorie bisher über den Ursprung des Lebens angeboten hat. Eine ausgewiesene Autorität hierzu ist der französische Zoologe Pierre-Paul Grassé, der frühere Präsident der französischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Evolutionist, gibt jedoch zu, dass die Evolutionstheorie nicht in der Lage ist, das Leben zu erklären und macht einige Bemerkungen über die "Logik des Zufalls", die das Rückgrat des Darwinismus' bildet.

Das Auftauchen passender Mutationen, die die Bedürfnisse von Tieren und Pflanzen erfüllt, scheint schwer glaubhaft. Doch die Darwin'sche Theorie erfordert noch mehr: Eine einzige Pflanze, ein einziges Tier müsste tausende und abertausende glückliche, passende Ereignisse durchlaufen. So würden Wunder zur Regel werden: Ereignisse mit unendlich kleiner Wahrscheinlichkeit würden grundsätzlich immer eintreten... Es gibt kein Gesetz, dass Tagträumerei verbieten würde, doch die Wissenschaft sollte sich ihr nicht hingeben.280

Alle Lebewesen der Welt, jedes einzelne ein klares Beispiel intelligenter Planung, sind lebende Beweise, dass der Zufall für ihre Existenz keine Rolle spielen kann. Jede ihrer Komponenten - von einem kompletten lebenden Wesen einmal ganz abgesehen - enthält Strukturen und Systeme, die so komplex sind, dass sie nicht das Werk des Zufalls sein können. Unser eigener Körper ist voll von Beispielen dafür.

Ein Beispiel sind unsere Augen. Das menschliche Auge sieht, weil über 40 verschiedene Komponenten zusammen wirken. Wäre nur eine davon nicht vorhanden, wäre das Auge nutzlos. Jede dieser mehr als 40 Komponenten ist selbst extrem kompliziert aufgebaut. Die Retina an der Rückseite des Auges etwa besteht aus 11 Schichten. Jede Schicht hat eine andere Funktion. Die in der Retina ablaufenden chemischen Prozesse sind so komplex, dass sie nur anhand vieler Seiten Papier voll mit Formeln und Diagrammen erklärt werden können.

Die Evolutionstheorie kann nicht die Erklärung liefern, wie eine komplexe, tadellos funktionierende Struktur wie das Auge durch Zufall entstehen konnte, ganz zu schweigen von der Erklärung des Lebens selbst, oder der Menschheit.

Was aber bedeutet das intelligente Design des Lebens für den Ursprung des Lebens? Es gibt nur zwei Möglichkeiten für den Ursprung des Lebens. Die eine ist Evolution, die andere intelligente Schöpfung. Da die Evolutionsbehauptung falsch ist, beweisen wissenschaftliche Entdeckungen daher nur die Wahrheit der Schöpfung. Diese Wahrheit mag einige Wissenschaftler, die seit dem 19. Jahrhundert bis heute das Konzept "Schöpfung" als unwissenschaftlich abgelehnt haben, überraschen, doch Wissenschaft kann nur voranschreiten, wenn Schocks dieser Art überwunden werden und die Wahrheit akzeptiert wird. Chandra Wickramasinghe beschreibt die Realität, der er sich als Wissenschaftler gegenüber sah, dem man sein Leben lang eingebleut hatte, Leben sei als Ergebnis einer Reihe zufälliger Ereignisse entstanden:

Seit Beginn meiner frühesten Ausbildung als Wissenschaftler war ich einer intensiven Gehirnwäsche unterzogen worden, die mich glauben machte, Wissenschaft könne niemals die Existenz einer bewussten Schöpfung in Betracht ziehen. Diese Auffassung musste ich in einem schmerzlichen Prozess aufgeben. Im Moment kann ich keine rationale Argumentation finden, die Ansicht von mir zu weisen, die eine Bekehrung zu Gott verlangt; wir erkennen nun, dass die einzig logische Antwort auf die Frage nach dem Ursprung des Lebens in der Schöpfung besteht - und nicht im Gewurstel des Zufalls.281

280 Pierre-P Grassé, Evolution of Living Organisms, Academic Press, New York, 1977, p. 103. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
281 Chandra Wickramasinghe, Interview in London Daily Express, 14. August 1981.

 
Diese Webseite basiert auf das Buch 'DER WIDERLEGTE DARWINISMUS' von HARUN YAHYA.
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