DNS kann nicht erklärt werden ohne bewusstes Design

Ein Fehler in der Nukleotidsequenz würde das betroffene Gen völlig nutzlos werden lassen. Berücksichtigt man, dass es 200000 Gene im menschlichen Körper gibt, wird klar, wie unmöglich es ist, dass diese sich in der richtigen Reihenfolge durch Zufall gebildet haben können. Der Evolutionist und Biologe Frank Salisbury sagt über diese Unmöglichkeit:

Ein durchschnittliches Protein enthält etwa 300 Aminosäuren. Die DNS Molekülkette, die dieses Gen steuert, enthält etwa 1000 Nukleotide. Bei 4 verschiedenen Nukleotiden könnte eine DNS Kette auf 4 hoch 1000 verschiedenen Möglichkeiten aufgebaut sein. 4 hoch 1000 ist dasselbe wie 10 hoch 600, eine 1 gefolgt von 6000 Nullen; dies ist eine Zahl, deren Größenordnung vollständig außerhalb unseres Vorstellungsvermögens liegt.264

Der französische Wissenschaftler Paul Auger erklärt die Unmöglichkeit der DNS- und RNA-Bildung durch zufällige Kombination von Nukleotiden so:

Bei der Möglichkeit der Entstehung komplexer Moleküle wie Nukleotide müssen wir zwei Stufen scharf voneinander unterscheiden. Die schrittweise Produktion von Nukleotiden, eins nach dem anderen, die möglich ist - und die Kombination der Nukleotide in einer ganz bestimmten Reihenfolge. Die zweite Möglichkeit ist absolut unmöglich.265

Francis Crick glaubte viele Jahre an die Möglichkeit molekularer Evolution, musste jedoch später zugeben, dass ein solch komplexes Molekül nicht spontan, als Zufallsergebnis entstanden sein konnte:

Ein ehrlicher Mensch, der über alles uns zugängliche Wissen verfügt, kann nur feststellen, dass nach dem momentanen Kenntnisstand der Ursprung des Lebens nahezu ein Wunder zu sein scheint.266


DNS-Code des Beta-Globin Gens. Dieser Code beschreibt einen Teil des Hämoglobins, das den Sauerstoff im Blut transportiert. Wenn es einen Fehler in nur einem einzigen Teil dieses Codes gibt, ist das produzierte Protein völlig nutzlos.

Der türkische evolutionistische Professor Ali Demirsoy war gezwungen, folgendes Eingeständnis zu diesem Punkt zu machen:

Tatsächlich sind die Wahrscheinlichkeiten von Protein- und Nukleinsäurebildung (RNS und DNS) unschätzbar gering. Darüber hinaus ist die Chance des Auftauchens einer bestimmten Proteinkette so winzig, dass sie astronomisch genannt werden muss.267

Hier erscheint ein interessantes Paradoxon: DNS kann sich nur duplizieren mit Hilfe spezieller Proteine, den Enzymen, doch die Synthese dieser Enzyme kann nur erfolgen mit den Informationen, die in der DNS enthalten sind. Da beide sich gegenseitig bedingen, müssen sie zur Duplikation gleichzeitig existieren. Der Wissenschaftsautor John Horgan beschreibt das Dilemma:

DNS kann ihre Aufgabe, einschließlich der Bildung weiterer DNS, nicht erfüllen ohne die Mitwirkung von katalytischen Proteinen, den Enzymen. Kurz: Proteine können nicht ohne DNS entstehen und DNS kann genauso wenig ohne Enzyme entstehen.268

Wieder unterminieren diese Verhältnisse das Szenario, nach dem Leben zufällig entstanden sein könnte. Homer Jacobson, emeritierter Professor der Chemie, kommentiert:

Anweisungen für die Reproduktion von Plänen, die Energieproduktion und die Extraktion von Materialien aus der vorhandenen Umwelt, für die Wachstumsrate und für den auslösenden Mechanismus, der die Anweisungen in konkretes Wachstum überführt - alles musste in diesem Moment (als das Leben begann) gleichzeitig vorhanden gewesen sein. Diese Kombination von Ereignissen wäre eine unbeschreiblich unwahrscheinliche Zufälligkeit gewesen...269

Das obige Zitat wurde zwei Jahre nach der Entdeckung der DNS Struktur durch Watson und Crick niedergeschrieben. Doch trotz aller Weiterentwicklungen in der Wissenschaft bleibt dieses Problem für Evolutionisten bis heute ungelöst. Daher sagt der deutsche Biochemiker Douglas R. Hofstadter:

"Wie entstanden der genetische Code und seine Mechanismen für seine Übersetzung (Ribosomen und RNS Moleküle)? Im Augenblick müssen wir uns zufrieden geben mit einem Gefühl von Wunder und Ehrfurcht anstelle einer Antwort.270

Stanley Miller's und Francis Crick's Kollege von der Universität von San Diego, Kalifornien, der angesehene Evolutionist Dr. Leslie Orgel schreibt in einem Artikel von 1994:

Es ist extrem unwahrscheinlich, dass Proteine und Nukleinsäuren, die beide komplex strukturiert sind, zur selben Zeit am selben Ort spontan aufgetaucht sind; und doch scheint es unmöglich, dass es das eine ohne das andere geben kann. So könnte man auf den ersten Blick geneigt sein, den Schluss zu ziehen, dass das Leben tatsächlich niemals aufgrund chemischer Vorgänge entstanden sein kann.271

Die in der DNS verborgene außergewöhnliche Information ist der klare Beweis dafür, dass das Leben nicht durch Zufall entstand, sondern absichtsvoll erschaffen wurde. Kein natürlicher Prozess kann die Herkunft der DNS erklären.

Hinzu kommt, dass Nukleinsäuren wie DNS und RNA, die eine definierte Informationskette besitzen, unmöglich durch Zufall auftauchen können, genauso wenig, wie die Nukleotide, aus denen sie bestehen, spontan entstanden sein und überlebt haben können unter den Bedingungen der urzeitlichen Welt. Selbst das berühmte Magazin Scientific American, das eine evolutionistische Linie vertritt, fühlte sich verpflichtet, die diesbezüglichen Zweifel der Evolutionisten einzuräumen:

Selbst die einfacheren Moleküle können experimentell nur in kleinen Mengen unter Simulation möglicher primitiver Erdbedingungen hergestellt werden, und auch dann handelt es sich nur um einfache Teerbestandteile. Es bleibt problematisch wie sie durch geochemische Prozesse separiert und purifiziert worden sein könnten, deren normale Effekte organische Verbindungen eher durcheinander bringen. Bei nur wenig komplexeren Molekülen steigen diese Schwierigkeiten rapide an. Insbesondere die Entstehung reiner Nukleotide (die Untereinheiten von DNS und RNS) unter geochemischen Bedingungen bereitet große Schwierigkeiten.272

Die Aussage, "Es ist völlig unmöglich, dass das Leben auf chemischen Wege entstanden ist." heißt natürlich nichts anderes, dass das Leben das Ergebnis eines intelligenten Designs ist. Die "chemische Evolution", von der die Evolutionisten seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts geredet haben, hat nie stattgefunden und ist nichts als ein Mythos.

Doch die meisten Evolutionisten glauben daran und an ähnliche, vollständig unwissenschaftliche Märchen, als ob sie die Wahrheit wären, denn intelligentes Design zu akzeptieren, hieße die Schöpfung zu akzeptieren - und sie haben sich selbst konditioniert, diese Wahrheit nicht zu akzeptieren. Der australische Biologe Michael Denton diskutiert dieses Thema in seinem Buch Evolution: A Theory in Crisis (Evolution: Eine Theorie in der Krise):

Für den Skeptiker ist der Vorschlag, die aus nahezu Tausend Millionen Informations-Bits bestehenden genetischen Programme der höheren Organismen, äquivalent der Reihenfolge der Buchstaben einer kleinen Bibliothek von tausend Bänden, die in codierter Form zahllose tausende verwickelter Algorithmen enthalten, die das Wachstum von Billionen und Billionen von Zellen zur Form eines komplexen Organismusses steuern und organisieren, seien durch einen reinen Zufallsprozess entstanden, schlicht eine Beleidigung seiner Vernunft. Doch der Darwinist akzeptiert diese Vorstellung ohne den winzigsten Zweifel - hier wird das Paradigma zum Präzedenzfall erklärt!273

264 Frank B. Salisbury, "Doubts about the Modern Synthetic Theory of Evolution," American Biology Teacher, September 1971, S. 336.
265 Paul Auger, De La Physique Theorique a la Biologie, 1970, S. 118.
266 Francis Crick, Life Itself: It's Origin and Nature, New York, Simon & Schuster, 1981, S. 88. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
267 Ali Demirsoy, Kalitim ve Evrim (Inheritance and Evolution), Meteksan Publishing Co., Ankara, 1984, S. 39.
268 John Horgan, "In the Beginning," Scientific American, vol. 264, February 1991, S. 119. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
269 Homer Jacobson, "Information, Reproduction and the Origin of Life," American Scientist, Januar 1955, S. 121.
270 Douglas R. Hofstadter, Gödel, Escher, Bach: An Eternal Golden Braid, Vintage Books, New York, 1980, S. 548. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
271 Leslie E. Orgel, "The Origin of Life on Earth," Scientific American, vol. 271, October 1994, S. 78. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
272 Cairns-Smith, Alexander G., "The First Organisms," Scientific American, 252: 90, June 1985. (Hervorhebung wurde hinzugefügt)
273 Michael Denton, Evolution: A Theory in Crisis, London: Burnett Books, 1985, S. 351.

 
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