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Wir können unsere Überlegungen abschließen mit einem wichtigen
Aspekt im Zusammenhang mit der grundsätzlichen Logik von Wahrscheinlichkeitsrechnungen,
von denen wir schon einige Beispiele gesehen haben. Wir haben
gezeigt, dass die Ergebnisse der oben gemachten Wahrscheinlichkeitsrechnungen
astronomische Größenordnungen erreichen, deren Chancen, tatsächlich
einzutreten, gleich null sind. Evolutionisten sehen sich hier
jedoch noch einem Problem ganz anderer Art gegenüber: Unter
natürlichen Bedingungen kann eine Trial and Error Phase gar
nicht beginnen, einmal abgesehen von den astronomischen (Un)Wahrscheinlichkeiten,
denn es existiert kein Trial and Error Mechanismus in der
Natur, der plötzlich Proteine entstehen lassen würde.
Wie oben ausgeführt, ist die Wahrscheinlichkeit der Bildung
eines Proteinmoleküls mit 400 Aminosäuren 1 zu 10 hoch 950
und auch nur dann, wenn wir annehmen, es gebe einen imaginären
Mechanismus, der mit unsichtbarer Hand 400 Aminosäuren nach
dem Zufallsprinzip kombiniert und nach Einfügung der vierhundertsten
Aminosäure und der Feststellung, dass es sich nicht um die
richtige Kombination handelt, alle Aminosäuren wieder dekombiniert
und von neuem beginnt. Bei keinem Kombinationsversuch darf
eine Fremdsubstanz hinzukommen. Die bei jedem Versuch entstehende
Molekülkette darf nicht vor Hinzufügung der vierhundertsten
Aminosäure beschädigt werden. All dies bedeutet, die obengenannten
Wahrscheinlichkeiten treffen nur für eine von einem bewussten
"Mechanismus" kontrollierte Umgebung zu. Dieser Mechanismus
müsste den Beginn jeder Operation auslösen und das Ende und
jedes Zwischenstadium des Prozesses bestimmen, ausschließlich
die Auswahl der Aminosäuren dürfte dem Zufall überlassen bleiben.
Es ist völlig unmöglich, dass eine derartige Umgebung unter
natürlichen Bedingungen existieren kann. Ergo ist die Proteinbildung
in natürlicher Umgebung logisch und technisch unmöglich.
Da viele Menschen keinen Überblick über diese Dinge haben,
sie oberflächlich betrachten und annehmen, die Proteinbildung
sei eine einfache chemische Reaktion, kommen sie zu unrealistischen
Schlussfolgerungen wie "Aminosäuren kombinieren sich miteinander
durch chemische Reaktionen und bilden anschließend Proteine."
Doch zufällige chemische Reaktionen in einer unbelebten Umgebung
können nur zu einfachen Verbindungen führen, deren Zahl begrenzt
ist. Für kompliziertere chemische Verbindungen sind Chemiefabriken
mit Laboratorien notwendig. Arzneimittel und andere Chemieprodukte
des Alltags werden in ihnen hergestellt. Proteine haben viel
komplexere Strukturen als diese Erzeugnisse der Chemieindustrie.
Folglich ist es unmöglich, dass Proteine, von denen jedes
einzelne ein Wunderwerk von Design und Ingenieurkunst ist,
als ein Ergebnis zufälliger chemischer Reaktionen entstanden
ist.
Lassen wir für einen Moment all die Unmöglichkeiten, die
wir bisher beschrieben haben, beiseite und nehmen an, dass
ein "nützliches" Proteinmolekül spontan entstanden ist. Auch
dann hat die Evolutionstheorie keine Antworten, denn damit
dieses Proteinmolekül überleben könnte, müsste es von der
Umwelt, in der es entstanden ist, isoliert und unter besonderen
Bedingungen geschützt werden. Andernfalls würde es sich schnell
wieder zersetzen oder sich mit anderen Säuren, Aminosäuren
oder chemischen Stoffen verbinden, dabei seine besonderen
Eigenschaften verlieren und sich in eine völlig andere Substanz
verwandeln.
Wir haben bis jetzt nur über die Unmöglichkeit gesprochen,
dass ein einzelnes Protein durch Zufall entstehen kann. Doch
allein im menschlichen Körper gibt es einige 100000 funktionierende
Proteine. Weiterhin gibt es 1,5 Millionen namentlich benannte
Spezies und es wird angenommen, dass weitere 10 Millionen
existieren. Auch wenn in vielen Lebensformen ähnliche Proteine
verwendet werden, wird geschätzt, dass es 100 Millionen oder
mehr Proteintypen in der Pflanzen- und Tierwelt geben muss.
Dabei sind die Millionen Arten, die bereits ausgestorben sind,
nicht einmal mitgerechnet. Anders ausgedrückt: Es haben bereits
hunderte Millionen verschiedener Proteine auf der Welt existiert.
Berücksichtigt man, dass nicht die Entstehung eines einzigen
dieser Proteine durch Zufall erklärt werden kann, wird klar,
was die Existenz hunderter Millionen verschiedener Proteine
bedeuten muss.
Angesichts solcher Tatsachen, sollte klar sein, dass Zufall
mit der Existenz des Lebens auf der Erde nichts zu tun haben
kann.
  
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