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In Darwins Tagen war die komplexe Struktur
der lebenden Zelle noch unbekannt, und den Evolutionisten
schien es überzeugend genug, die Entstehung des Lebens dem
Zufall und den Naturbedingungen zuzuschreiben. Darwin hatte
vorgeschlagen, die erste lebende Zelle könnte sich einfach
"in einem warmen, kleinen Tümpel" gebildet haben.238
Einer von Darwins Anhängern, der deutsche Biologe Ernst Haeckel,
untersuchte eine von einem Forschungsschiff vom Meeresgrund
heraufgeholte Schlamm-Mischung unter dem Mikroskop und behauptete
anschließend, es handele sich um vormals nichtlebende Substanz,
die sich in eine lebende verwandelt habe. Dieser Bathybius
haeckeli (Haeckels Schlamm aus der Tiefe), der "Schlamm
der zum Leben erwacht", gibt einen Hinweis darauf, wie einfach
aufgebaut sich die Begründer der Evolutionstheorie das Leben
vorgestellt hatten.
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Zu Darwins
Zeiten glaubte man, die Zelle habe eine sehr einfache
Struktur. Darwins leidenschaftlicher Anhänger Ernst
Haeckel glaubte allen Ernstes, dass dieser Schlamm
(oben), der vom Meeresgrund heraufgeholt worden war,
aus sich selbst heraus Leben produzieren könnte. |
Die Technologie des 20. Jahrhunderts ermöglichte die Erforschung
der kleinsten Bausteine des Lebens und hat gezeigt, dass die
lebende Zelle das komplexeste System ist, dem sich die Menschheit
je gegenüber sah. Heute wissen wir, dass die Zelle Kraftwerke
enthält, die die von ihr benötigte Energie erzeugen, Fabriken,
die lebensnotwendige Enzyme und Hormone herstellen, eine Datenbank
mit Informationen über alle zu produzierenden Stoffe, komplizierte
Transportsysteme, Pipelines, in denen Rohmaterialien und fertige
Produkte von einem Ort zum anderen befördert werden, Laboratorien
und Raffinerien, in denen von außerhalb kommende Rohstoffe
in eine gebrauchsfähige Form gebracht werden und spezielle
Zellmembran-Proteine, die den ein- und ausgehenden Materialfluss
steuern; und all das ist nur ein kleiner Teil dieses unglaublich
komplexen Systems.
Fred Hoyle |
W. H. Thorpe, ein evolutionistischer Wissenschaftler,
erkennt an: "Die elementarsten Zelltypen verfügen bereits
über einen "Mechanismus", der unvorstellbar komplexer ist,
als jede vom Menschen vorstellbare, geschweige denn tatsächlich
gebaute Maschine".239
Eine Zelle ist so komplex, dass selbst die höchstentwickelte
Technologie von heute zu deren Herstellung nicht in der Lage
ist. Bisher sind alle Versuche der Herstellung einer künstlichen
Zelle fehlgeschlagen und man hat inzwischen alle diesbezüglichen
Versuche aufgegeben.
Die Evolutionstheorie behauptet, dass dieses System, dass
die Menschheit mit all der ihr zur Verfügung stehenden Intelligenz,
ihrem Wissen und ihrer Technologie nicht reproduzieren kann,
durch Zufall unter den ursprünglichen Bedingungen auf der
Erde entstanden sein soll. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass
eine Zelle zufällig entsteht, entspricht ungefähr der der
Entstehung eines Buches durch die Explosion einer Verlagsdruckerei.
Der englische Mathematiker und Astronom
Sir Fred Hoyle stellte einen ähnlichen Vergleich an in einem
Interview des Magazin Nature vom 12. November 1981. Obwohl
selbst Evolutionist, stellte er fest, dass die Wahrscheinlichkeit
der Entwicklung höherer Lebensformen durch Zufall vergleichbar
ist mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein Tornado, der über
einen Schrottplatz fegt, zufällig eine Boeing 747 aus den
dort herumliegenden Materialien entstehen lässt.240
Das heißt nichts anderes, als das die zufällige Entstehung
einer Zelle unmöglich ist, dass sie demnach definitiv erschaffen
worden sein muss.
Einer der Hauptgründe, warum die Evolutionstheorie die Entstehung
einer Zelle nicht erklären kann, ist ihre "nichtreduzierbare Komplexität".
Eine lebende Zelle hält ihre vitalen Funktionen durch die
harmonische Kooperation vieler Organellen aufrecht. Wenn nur
eine dieser Organellen nicht funktioniert, kann die Zelle
nicht am Leben bleiben. Die Zelle hat nicht die Möglichkeit,
auf nicht über Bewusstsein verfügende Mechanismen wie natürliche
Selektion oder Mutation zu warten, die ihr erlauben würden,
sich weiter zu entwickeln. Ergo war schon die erste Zelle
auf der Erde notwendigerweise eine vollständige Zelle, die
alle benötigten Organellen und Funktionen besaß, was definitiv
bedeutet, dass sie erschaffen worden sein muss.
  
238 Charles
Darwin, Life and Letter of Charles Darwin, vol. II, From Charles
Darwin to J. Do Hooker, 29. März 1863.
239 W. R. Bird, The Origin of Species
Revisited, Thomas Nelson Co., Nashville, 1991, S. 298-99.
240 "Hoyle on Evolution," Nature,
vol. 294, November 12, 1981, S. 105.
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