In seinem
1871 erschienenen Buch The Descent of Man (Die Herkunft des
Menschen) schrieb Darwin, Menschen und Affen stammten von
einem gemeinsamen Vorfahren ab. Seit dieser Zeit bis heute
haben Darwins Anhänger versucht, diese Behauptung zu
beweisen. Doch trotz aller Forschung ist die Behauptung von
der "Evolution des Menschen" nicht durch eine einzige
wissenschaftliche Entdeckung belegt worden, insbesondere nicht
durch den Fossilienbestand.

Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür,
dass der Mensch sich entwickelt hat. Was als "Beweis"
vorgebracht wird, ist nichts als einseitige Aussagen
über ein paar Fossilien. |
Dem Normalbürger ist dies meist nicht bewusst, und er glaubt,
die menschliche Evolution sei eine Tatsache, belegt durch eine
große Zahl schlüssiger Beweise. Diese unrichtige
Auffassung wird hervorgerufen von den Medien, die sich regelmäßig
mit dem Thema befassen und es als zweifelsfrei bewiesen darstellen.
Doch wirklichen Experten ist klar, dass es für die Behauptung
einer menschlichen Evolution keine wissenschaftliche Grundlage
gibt. David Pilbeam, Paläoanthropologe an der Harvard Universität,
sagt: Wenn sie einen gescheiten Wissenschaftler
einer anderen Disziplin herbringen und ihm die magere Beweislage
zeigen, die wir haben, würde er ganz sicher sagen: "Vergessen
Sie's, das ist nicht genug, um es weiter zu verfolgen."181
William Fix, Autor eines Fachbuchs über Paläoanthropologie
sieht es so:
Wie wir gesehen haben, gibt es heutzutage
viele Wissenschaftler und Populisten, die die Stirn haben,
uns zu erzählen, es gebe "keine Zweifel"
über den Ursprung des Menschen. Wenn sie nur die Beweise
dafür hätten...182
Der Stammbaum des Menschen beginnt angeblich
mit einer Gruppe Affen, die eine eigene Gattung gebildet haben
sollen, die Gattung Australopithecus. Es wird behauptet, Australopithecus
habe den Schritt vom Vierbeiner zum Zweibeiner getan, sei
aufrecht gegangen, sein Gehirn sei gewachsen, und nachdem
er eine ganze Reihe weiterer Stadien durchlaufen habe, sei
er zum heutigen modernen Menschen, zum Homo sapiens geworden.
Doch dieses Szenario wird nicht durch Fossilien belegt. Obwohl
behauptet wird, es existierten alle möglichen Übergangsformen,
gibt es eine unüberbrückbare Barriere zwischen den
fossilen Überresten der Menschen und denen der Affen.
Außerdem hat man herausgefunden, dass Arten, die die
Vorfahren anderer Arten gewesen sein sollen, in Wahrheit "Zeitgenossen"
waren. Ernst Mayr schreibt in seinem Buch One Long Argument
(Ein langer Diskurs), ."..insbesondere solche historischen
Puzzlespiele, wie die Frage nach dem Ursprung des Lebens oder
des Homo sapiens sind extrem schwierig und könnten sich
sogar einer befriedigenden, endgültigen Erklärung
entziehen."183
Was aber ist die Grundlage der These der Evolution des Menschen,
die von den Evolutionisten vorgebracht wird? Es ist die Existenz
zahlreicher Fossilien, mit deren Hilfe Evolutionisten ihre
Interpretationen aus der Luft greifen. Im Verlauf der Erdgeschichte
haben über 6000 Affenarten gelebt, von denen die meisten
ausgestorben sind. Heute sind auf der Erde nur noch 120 übrig
geblieben, doch die 6000 ausgestorbenen Affenarten bieten
den Evolutionisten eine reichhaltige Fundgrube für ihre
Phantasien.
Weiterhin gibt es ganz erhebliche anatomische Unterschiede
bei den verschiedenen Menschenrassen, die bei den prähistorischen
Menschenrassen noch größer waren, weil sie sich
im Lauf der Zeit bis zu einem gewissen Grad vermischten und
sich assimiliert haben. Doch die Unterschiede sind bei den
heutigen Völkern der Welt immer noch sichtbar, zum Beispiel
zwischen Skandinaviern, afrikanischen Pygmäen, Inuit
(Eskimos), den australischen Ureinwohnern und vielen anderen.
Es gibt keinen Beweis, der zeigen würde, dass die Fossilien,
die von den Evolutionisten unter den Paläontologen hominide
genannt werden, nicht in Wahrheit zu verschiedenen Affenrassen
gehören, oder zu verschwundenen Menschenrassen. Anders
gesagt, es ist kein Beispiel für eine Übergangsform
zwischen Menschen und Affen gefunden worden.
Nach diesen einleitenden allgemeinen Überlegungen wollen
wir nun gemeinsam die Hypothese der menschlichen Evolution
untersuchen.
  
181
Richard E. Leakey, The Making of Mankind, Sphere Books Limited,
Barcelona, 1982, p. 43.
182 William R. Fix, The Bone
Peddlers, Macmillan Publishing Company, New York, 1984, pp.
150-153.
183 "Could science be brought
to an end by scientists' belief that they have final answers
or by society's reluctance to pay the bills?" Scientific American,
December 1992, p. 20. |