| Wir haben
soeben in zusammengefasster Form die Sackgasse dargestellt,
in der sich der Darwinismus seit dem Tag seiner Entstehung
befindet. Wir werden nun das Ausmaß dieser Ausweglosigkeit
untersuchen. Unsere Absicht ist es, zu zeigen dass die Evolutionstheorie
keine unbestreitbare wissenschaftliche Tatsache ist, wie viele
Menschen annehmen oder anderen versuchen einzureden. Es gibt
im Gegenteil enorme Widersprüche, wenn die Evolutionstheorie
mit wissenschaftlichen Entdeckungen verglichen wird, die aus
so unterschiedlichen Feldern stammen wie der Populationsgenetik,
der vergleichenden Anatomie, der Paläontologie und Biochemie.
Mit einem Wort, die Evolutionstheorie ist eine Theorie in
der Krise.

Micheal Denton
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Das jedenfalls ist die Einschätzung
von Professor Michael Denton, eines australischen Biochemikers
und berühmten Kritikers des Darwinismus. In seinem 1985
erschienenen Buch Evolution: Eine Theorie in der Krise untersucht
Denton die Theorie im Licht unterschiedlicher Wissenschaftszweige
und er kommt zu dem Schluss, dass die Theorie der natürlichen
Selektion weit davon entfernt ist, das Leben auf der Erde
zu erklären.6 Die Absicht von Dentons
Kritik war nicht, die Richtigkeit einer anderen Ansicht zu
zeigen, sondern ausschließlich der Vergleich des Darwinismus
mit den wissenschaftlichen Fakten. In den vergangenen zwei
Jahrzehnten haben viele andere Wissenschaftler bedeutende
Werke veröffentlicht, die die Richtigkeit von Darwins
Evolutionstheorie in Frage stellen.
In diesem Buch werden wir diese Krise untersuchen. Egal wie
viele konkrete Beweise wir auch liefern werden, manche Leser
werden ihre Position nicht aufgeben wollen, sie werden sich
weiterhin an die Evolutionstheorie klammern. Die Lektüre
dieses Buches wird gleichwohl von Nutzen für sie sein,
denn sie wird ihnen helfen, die wirkliche Situation der Theorie,
an die sie glauben, im Licht wissenschaftlicher Entdeckungen
zu sehen.
  
6
Michael Denton, Evolution: A Theory in Crisis, Burnett Books,
London, 1985.
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